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18. Mai 2020, 21:13

Sieg beim Bundesliga-Re-Start

Der FC Bayern ist mit einem Sieg aus der gut zweimonatigen Pause wegen der Corona-Krise in der Bundesliga gestartet. Beim Aufsteiger 1.FC Union Berlin gewann der FC Bayern souverän mit 2:0.
Es war ein historischer Bundesliga-Spieltag. Erstmals wurde ein kompletter Spieltag nur mit sogenannten Geisterspielen, also ohne Zuschauer, ausgetragen.
Es war das erste Bundesligaspiel des FC Bayern, das ohne Zuschauer, also als "Geisterspiel" ausgetragen wurde.
Allerdings muß man einige sogenannte Schutzmaßnahmen der DFL kritisieren. Alle Beteiligten der Bundesligaspiele wurden ausreichend getestet, sind als alle negativ. Deshalb sind einige skurile Szenen aus den Stadien völlig überflüssig. Warum Mundschutz auf der Bank und Abstand halten auf der Bank, wenn eh alle negativ sind. Warum darf man nach einem Tor mit seinen Kollegen nicht richtig jubeln, aber während des Spiels werden Zweikämpfe geführt.Bei Zweikämpfen kommt man sich auch nahe, dann kann man seinem Teamkollegen nach einem Tor auch umarmen. Zumal eh alle negativ sind. So werden die letzten Emotionen aus dem Spiel genommen, die ja eh schon kaum noch vorhanden sind, weil Zuschauer und damit die Stimmung fehlt.
Das sollte wieder geändert werden. Auch Kritik an der Wiederaufnahme der Bundesliga ist nicht nach zu vollziehen. Es geht in der Bundesliga um viel Geld, Existenzen und zudem auch um die Ausübung des Berufes. Fußballer haben auch das Recht wieder ihrem Beruf nach zu gehen, genauso wie andere Arbeitnehmer.
Zum Sportlichen: Der FC Bayern mußte beim Spiel bei Union Berlin auf die verletzten Niklas Süle, Corentin Tolisso, Philippe Coutinho und Javier Martinez verzichten. Kingsley Coman saß u.a. zunächst auf der Bank, wurde aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt.
Anfangs tat sich der FC Bayern gegen gut verteidigende und mutige Berliner etwas schwer.
Bülter und Ujah hatten die ersten Gelegenheiten für Union. Mit zunehmender Spieldauer wurde der FC Bayern aber immer dominanter.
Dann traf Thomas Müller zur vermeintlichen Bayern-Führung. Der Treffer wurde aber nicht gegeben nach Eingreifen des Video-Schiedsrichters, weil Müller wohl hauchdünn im Abseits stand. Der FC Bayern kontrollierte in der Folge zwar die Partie, tat sich aber zunächst schwer zu klaren Torchancen zu kommen. Schließlich foulte der Berliner Subotic Leon Goretzka im Berliner Strafraum. Es gab völlig zu Recht Strafstoß für den FC Bayern. Robert Lewandowski ließ sich die Chance nicht nehmen und brachte den FC Bayern in Führung.
Mit der 1:0-Führung für den FC Bayern ging es dann auch in die Halbzeit. Nach dem Wechsel erhöhte der FC Bayern sichtlich die Schlagzahl. Goretzka und Benjamin Pavard hatten nach der Pause die ersten guten Gelegenheiten für den FC Bayern. Im weiteren Verlauf waren Torgelegenheiten wieder Mangelware, der FC Bayern hatte aber alles im Griff. Serge Gnabry hatte dann zwei Möglichkeiten den Sack zuzumachen, vergab aber doppelt. Kurz darauf machte es aber Pavard besser und traf zum entscheidenden 2:0 für den FC Bayern.
Kurz vor Schluß vergab Kroos noch eine Gelegenheit für Union und so blieb es bis zum Ende beim 2:0 für den FC Bayern.
Es war sicherlich keine Bayern-Gala, aber unterm Strich ein absolut verdienter und souveräner Sieg des FC Bayern. Der FC Bayern kontrollierte praktisch die ganze Partie, die ja unter außergewöhnlichen Rahmenbedingungen ablief, an die man sich erstmal gewöhnen mußte.
Durch den Sieg bei Union Berlin konnte der FC Bayern die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga behaupten und führt die Tabelle weiterhin mit vier Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Borussia Dortmund an.
Weiter gehts für den FC Bayern in der Bundesliga am kommenden Samstag. Dann steht das schwere Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt auf dem Programm. Auch das wird wieder eine Premiere. Das erste Bundesliga-Heimspiel des FC Bayern, das als sogenanntes Geisterspiel ausgetragen werden muß. Bleibt zu hoffen, dass der FC Bayern in der Allianz Arena auch ohne die Unterstützung der eigenen Fans ein gutes Spiel hinlegt. Wie sich Geisterspiele anfühlen konnte der FC Bayern im Spiel bei Union Berlin schon mal erleben.

Redakteur

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15. Mai 2020, 22:09

Die Bundesliga startet wieder mit Geisterspielen

Nun ist es soweit. Nach über zwei Monaten Unterbrechung wegen der Corona-Pandemie geht es am morgigen Samstag, den 16.Mai 2020, mit dem 26.Bundesliga-Spieltag weiter. Der FC Bayern spielt am kommenden Sonntag beim 1.FC Union Berlin.
Allerdings ist die Fortsetzung der aktuellen Bundesliga-Saison nur mit strengen Auflagen und Regeln möglich. So wird es bis zum Saisonende nur Spiele ohne Zuschauer geben, also so genannte Geisterspiele. Überhaupt sind nur eine überschaubare Anzahl an Personen in den Stadien zugelassen.
Zudem gibt es auch bei der Durchführung der Spiele eine Menge Regeln. Es wurde sogar eine Maskenpflicht für Trainer auf der Bank angedacht, aber das wird jetzt wohl doch nicht umgesetzt.
Zudem werden die Beteiligten der Mannschaften ausreichend auf Corona getestet und die Mannschaften befinden sich quasi in Quarantäne, vom Rest der Welt abgeschnitten.
Ein Haufen an Regeln und Maßnahmen, die zum Teil übertrieben erscheinen und ob da noch die Verhältnismäßigkeit stimmt ist fraglich.
Auch ob da noch ein fairer Wettbewerb möglich ist bleibt abzuwarten. Neu ist auch, dass für den Rest der Saison fünfmal, statt wie üblich dreimal, pro Partie gewechselt werden darf.
Der FC Bayern bereitete sich auf den Re-Start der Bundesliga zuerst mit Cyber-Training im Homeoffice, später auf dem Platz mit Training in Kleingruppen bis dann wieder Mannschaftstraining möglich war vor.
Manuel Neuer absolvierte Torwarttraining im heimischen Garten.
Personell kann Trainer Hansi Flick nicht ganz aus dem Vollen schöpfen. Philippe Coutinho, Niklas Süle und Corentin Tolisso fallen verletzt aus. Zudem ist ein Einsatz von Javier Martinez am kommenden Sonntag fraglich.
Der FC Bayern geht mit vier Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten Borussia Dortmund in den Rest der Saison. Das Topspiel des FC Bayern in Dortmund findet übernächste Woche in einer englischen Woche statt.
Es wird jetzt darauf ankommen, wer mit diesen außergewöhnlichen Umständen am besten zurecht kommt, wer es am besten annimmt. Aber eines ist jetzt schon sicher. Eine "normale" Saison ist es natürlich nicht mehr und diese Saison wird als "Corona-Saison" in die Bundesliga-Geschichte eingehen.
Das Halbfinalspiel des FC Bayern im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt soll erst im Juni stattfinden und wie es mit der Champions League, in der der FC Bayern ja auch noch im Wettbewerb vertreten ist, weitergeht, steht noch nicht fest.
Es steht ein historisches Fußballwochenende bevor. Der erste komplette "Geisterspieltag" der Bundesliga-Geschichte.
Aber wie auch immer die Umstände auch sein mögen, am Ende des Tages geht es immer um den Erfolg. Das Ziel für den Rest dieser Bundesliga-Saison muß sein die Tabellenführung bis zum Ende der Saison zu verteidigen um zum achten mal in Folge Deutscher Meister zu werden.
Das Spiel am kommenden Sonntag beim 1.FC Union Berlin wird sicherlich keine leichte Aufgabe, auch wenn das Spiel ohne Zuschauer statt findet. Union überraschte in dieser Saison immerhin schon mit Heimsiegen gegen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach.
Im Hinspiel in München tat sich der FC Bayern schon ziemlich schwer und gewann, wenn auch absolut verdient, recht knapp mit 2:1.
Die Bundesliga geht also wieder los. Auch wenn das Salz in der Suppe, die Fans in den Stadien, für die nächste Zeit fehlen werden, kann man sich dennoch endlich wieder auf Fußballspiele, auf Bundesligaspiele, freuen. Dann müssen halt mehr Leute den FC Bayern von zu Hause aus unterstützen.
Mia san mia

Redakteur

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12. April 2020, 22:25

Frohe Ostern

Nach einigen Wochen melden wir uns mal wieder von unserem Blog. Der Spielbetrieb in der Bundesliga ruht noch bis mindestens Anfang Mai.
Dennoch gab es in den letzten Tagen sehr positive Nachrichten. Thomas Müller und Cheftrainer Hansi Flick verlängerten ihre Verträge bis jeweils 30.Juni 2023.
Trotz der derzeit bedrückenden Umstände in Deutschland und Europa wünschen wir dennoch allen Mitgliedern, Fans, Trainern, Verantwortlichen, Betreuern und Spielern des FC Bayern frohe und gesegnete Ostern.
Wir hoffen, dass möglichst bald der Ball wieder in den Stadien rollt, egal, ob mit oder ohne Zuschauer. Besser Geisterspiele als gar kein Fußball.
Die aktuelle Saison 2019/20 sollte auf jeden Fall sportlich zu Ende gebracht werden. Wie es weiter geht können wir natürlich noch nicht sagen, man muß abwarten.
Wir halten Euch weiterhin bei Facebook und Twitter auf dem Laufenden.
Ansonsten noch frohe Restostern.
Mia san mia

Redakteur

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13. März 2020, 17:04

Bundesliga pausiert wegen Coronavirus!

Bundesliga pausiert wegen Coranvirus!
Wie die DFL heute bekannt gab wird der Spielbetrieb in der 1. und 2. Bundesliga ab sofort eingestellt.
Also auch der an diesem Wochenende als "Geisterspieltag" geplante Bundesligaspieltag fällt aus, somit auch das Auswärtsspiel des FC Bayern beim 1.FC Union Berlin, das für den morgigen Samstag geplant war.
Die Bundesligapause soll erstmal bis einschließlich den 2.April 2020 gelten, bis nach der kommenden Länderspielpause.
Damit fällt neben dem 26.Spieltag auch der eigentlich für das nächste Wochenende angesetzte 27.Spieltag aus und somit auch das Heimspiel des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt.
Wie es nach dem 2.April 2020 weiter geht ist völlig offen. Am kommenden Montag soll es eine Versammlung bei der DFL geben.
Zuvor hatte bereits die UEFA die für kommende Woche angesetzten Europapokalspiele abgesagt und sollen zu einem späteren Zeitpunkt nach geholt werden. Wann, ist aber noch offen. Somit fällt auch das für kommenden Mittwoch angesetzte Rückspiel des FC Bayern im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Chelsea aus.
Das beste wäre, wenn die Fußball-EM 2020 abgesagt und auf nächstes Jahr verlegt werden würde. Dann würde man Zeit gewinnen und könnte gegebenenfalls noch bis Ende Juni die nationalen Meisterschaften und Pokalwettbewerbe, sowie die internationalen Pokalwettbewerbe zu Ende spielen.
Vor allem die Meisterschaft sollte regulär zu Ende gebracht werden, damit es keinen Wirrwar um mögliche Auf-und Abstiege und Europacup-Teilnahmen in der kommenden Saison gibt. Es darf im Sinne der sportlichen Fairness keine Wettbewerbsverzerrung geben.
Auf jeden Fall ist diese Unterbrechung der Bundesliga ein historischer Vorgang. Erstmals seit dem 2.Weltkrieg wird der Spielbetrieb in Deutschland ausgesetzt, bzw. pausiert.

Redakteur

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09. März 2020, 14:16

Arbeitssieg im Derby

Der FC Bayern kam im Bayerischen Derby gegen den FC Augsburg zu einem 2:0-Sieg und konnte seine Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga behaupten.
Der FC Bayern tat sich aber lange gegen sehr defensive Augsburger schwer und es war ein hartes Stück Arbeit bis der Sieg eingefahren war.
Beim FC Bayern fehlten weiterhin Niklas Süle, Ivan Perisic, Robert Lewandowski und Kingsley Coman verletzt.
Joshua Zirkzee bekam mal wieder eine Chance und spielte in der Sturmspitze.
Anlässlich des 120jährigen Vereinsjubiläums lief der FC Bayern in Jubiläumstrikots auf, mit denen an den Gewinn der ersten Deutschen Meisterschaft 1932 erinnert werden sollte.
Die erste Halbzeit ist schnell erklärt. Der FC Bayern hatte zwar enorm viel Ballbesitz, war klar überlegen, tat sich aber sehr schwer zu Torabschlüssen zu kommen gegen einen Gegner aus Augsburg, der zugegeben gut verteidigte.
Die erste und einzige gute Torgelegenheit vergab der FC Bayern kurz vor der Pause durch Thomas Müller. Da von den Augsburgern offensiv nichts nennenswertes kam ging es folgerichtig torlos in die Halbzeit.
Nach dem Wechsel kam der FC Bayern dann aber mit etwas mehr Schwung und es dauerte nicht lange und der FC Bayern ging in Führung. Thomas Müller erzielte das erlösende 1:0. Beflügelt von dem Tor kam der FC Bayern dann in der Folge zu einigen guten Möglichkeiten. Aber Joshua Zirkzee, Philippe Coutinho und Serge Gnabry konnten die sich ihnen bietenden Gelegenheiten nicht nutzen und verpassten somit die Entscheidung.
Der FC Augsburg blieb im Spiel und hätte fast aus dem Nichts einen Punkt mitgenommen, aber Niederlechner bekam den Ball an Manuel Neuer im Bayern-Tor nicht vorbei.
Kurz vor Schluß gab es dann noch einen Schreckmoment für den FC Bayern. Der Augsburger Niederlechner traf dann doch noch ins Bayern-Tor, aber der Treffer wurde zu Recht wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben.
Kurz vor Schluß machte der FC Bayern dann alles klar. Der eingewechselte Leon Goretzka besorgte das 2:0 für den FC Bayern. Dabei blieb es dann.
Nachdem sich der FC Bayern in der ersten Halbzeit gegen extrem defensive Augsburger noch sehr schwer tat, konnte sich der FC Bayern nach der Pause deutlich steigern, sich einige Tormöglichkeiten herausspielen und gewann am Ende absolut verdient mit 2:0 das Spiel.
Dennoch hatte der FC Bayern hinten raus bei den beiden Aktionen von Niederlechner etwas Glück. Insgesamt wirkte der FC Bayern nach den zuletzt anstrengenden Wochen schon etwas müde und im Offensivbereich fehlen aktuell ein paar wichtige Spieler.
Negativ fielen beim Sieg gegen den FC Augsburg leider wieder einige "Fans" auf, die gefühlt mehr beleidigende Gesänge gegen den DFB anstimmten, anstatt durchgehend den FC Bayern zu unterstützen, und dämliche, unangebrachte Plakate hochhielten.
Durch den Sieg gegen den FC Augsburg konnte der FC Bayern seine Tabellenführung leicht ausbauen. Vier Punkte beträgt aktuell der Vorsprung des FC Bayern vor dem neuen Tabellenzweiten Borussia Dortmund.
Jetzt kann der FC Bayern erstmal etwas Durchschnaufen, denn diese Woche ist keine englische Woche für den FC Bayern. Erst am kommenden Samstag geht es für den FC Bayern weiter. Der FC Bayern muß dann in der Bundesliga auswärts beim 1.FC Union Berlin antreten. Das wird eine ganz schwere Angelegenheit. Die Berliner spielen als Aufsteiger eine ganz starke Saison, stehen aktuell im gesicherten Mittelfeld und gerade in Berlin ist es sehr schwer, z.B. Borussia Dortmund verlor auswärts bei Union Berlin in dieser Saison.
Der FC Bayern muß jetzt neue Kraft sammeln und dann hoch konzentriert in Berlin antreten.
Der Halbfinalgegner für den FC Bayern im DFB-Pokal steht mittlerweile fest. Es geht gegen Eintracht Frankfurt daheim in der Allianz Arena. Mit den Frankfurtern hat der FC Bayern noch eine Rechnung im DFB-Pokal offen. Mit 1:3 verlor der FC Bayern 2018 unglücklich das Pokalfinale gegen die Frankfurter. Auch das wird sehr schwer für den FC Bayern. Die Frankfurter können an einem guten Tag jeder Mannschaft gefährlich werden und gerade in den Pokalwettbewerben wuchsen die Frankfurter in den letzten Jahren oft über sich hinaus.
Das Halbfinale des DFB-Pokal findet allerdings erst in der zweiten Aprilhälfte 2020 statt.

Redakteur

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05. März 2020, 23:29

Klare Kante gegen Rassismus

Der FC Bayern hat eine starke Aktion gestartet.

ROT GEGEN RASSISMUS!

Es ist wichtig in der heutigen Zeit bei aufkommenden Rechtsextremismus, Anschlägen von Rechtsextremen, Neo Nazi-Aufmärschen und Hetze im Netz ein klares Zeichen zu setzen gegen Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Gewalt und Hetze!

Der FC Bayern hat eine jüdische Vergangenheit, so war z.B. der Jude Kurt Landauer mehrmals Präsident des FC Bayern.
Im zweiten Weltkrieg hielt der FC Bayern so lange und so gut es ging stand und widersetzte sich den Nazis, was in der NS-Zeit natürlich mit Nachteilen verbunden war.

Der FC Bayern war schon immer ein sehr sozial orientierter Verein, der sich für schwächere einsetzte und hilft wo er kann. Das beste Beispiel sind der FC Bayern Hilfe e.V., der sich für unverschuldet in Not geratene Menschen einsetzt und diverse Benefizspiele, mit denen der FC Bayern in finanzielle Not geratenen vereine schon oft geholfen hatte.

Auch ist es wichtig ein Zeichen zu setzen gegen Rassismus, Hass, Hetze und Beleidigungen, die auch oft in den Stadien zu vernehmen ist.

IMMER UND ÜBERALL wo man Rassismus und Hetze bemerkt heißt es Zivilcourage zu beweisen und sich dem entgegen zu stellen.

Mit dieser Aktion ist der FC Bayern mal wieder Vorreiter im Kampf gegen Rassismus.

Redakteur

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04. März 2020, 13:38

Kimmich schießt Bayern ins Halbfinale

Der FC Bayern steht im Halbfinale des DFB-Pokal und das bereits zum elften mal in Folge. Im Viertelfinale kam der FC Bayern zu einem hart erkämpften, aber verdienten 1:0-Sieg beim FC Schalke 04. Das entscheidende Tor für drückend überlegene Bayern erzielte Joshua Kimmich kurz vor der Halbzeit.
Der FC Bayern hatte weiter einige Personalsorgen. Neben den ohnehin schon verletzten Niklas Süle, Ivan Perisic, Robert Lewandowski und Kingsley Coman fehlten auch Lucas Hernandez (angeschlagen) und Jerome Boateng (krank).
Joshua Zirkzee, in Sinsheim noch in der Startelf, saß diesmal nur auf der Bank, kam aber kurz vor Schluß noch in die Partie. Thomas Müller spielte in der Sturmspitze. Joshua Kimmich ersetzte Jerome Boateng in der Innenverteidigung, dafür rückten Corentin Tolisso und Leon Goretzka für das Mittelfeld ins Team.
Der FC Bayern dominierte von Anfang an die Partie mit enorm viel Ballbesitz. Die Schalker konzentrierten sich fast nur auf die Defensive. Dennoch hatte Schalke 04 zunächst durch schnelle Konter die besseren Torchancen.
Schöpf und Burgstaller, der die Latte traf, hatten die ersten Gelegenheiten für die Schalker. Die beste Möglichkeit in der Anfangsphase für den FC Bayern vergab dann Leon Goretzka. Dann lag der Ball im Bayern-Tor. Der Treffer von Burgstaller wurde aber wegen Abseits zu Recht nicht gegeben.
Das war es dann aber erstmal mit der Schalker Herrlichkeit in der Offensive. Ansonsten dominierte der FC Bayern klar die Partie und hatte Chancen. Benjamin Pavard und Thomas Müller mit den nächsten Gelegenheiten für den FC Bayern und der Schalker Todibo frabrizierte fast ein Eigentor. Kurz vor der Pause wurde aber die Überlegenheit und die Geduld des FC Bayern belohnt. Joshua Kimmich zog ab und traf zur Führung für den FC Bayern. Mit der 1:0-Führung für den FC Bayern ging es dann in die Pause.
Auch nach dem Wechsel änderte sich an der Überlegenheit des FC Bayern nichts. Die Schalker standen hinten drin, lauerten auf Konter und der FC Bayern ließ Ball und Gegner laufen.
Philippe Coutinho hätte für Beruhigung sorgen können, traf aber nur die Latte. Dann hatten die Schalker plötzlich wie aus dem Nichts ihren Moment nach einen Konter, aber der Schalker Raman brachte den Ball nicht im Tor unter. Auf der anderen Seite hatte in der Folge Leon Goretzka gleich zweimal die Möglichkeit das Spiel zu entscheiden, konnte seine Gelegenheiten aber nicht nutzen.
Insgesamt waren aber Torraumszenen eher Mangelware. Der FC Bayern dominierte und kontrollierte die Partie ohne allzu großes Risiko zu gehen, von den Schalkern kam offensiv sehr wenig, aber sie verteidigten gut und dicht gestaffelt und machten dem FC Bayern das Leben schwer.
Am Ende blieb es dann beim verdienten 1:0-Sieg für den FC Bayern, der damit in dieser Saison weiter in drei Wettbewerben vertreten ist.
Mögliche Gegner des FC Bayern im Halbfinale sind der Regionalligist 1.FC Saarbrücken, der völlig überraschend den Erstligisten Fortuna Düsseldorf aus dem Wettbewerb warf, sowie die Sieger aus den Partien Bayer Leverkusen gegen 1.FC Union Berlin und Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen, die erst heute ausgetragen werden.
Auf wen der FC Bayern im Halbfinale treffen wird entscheidet sich bei der Auslosung am kommenden Sonntag. Das Halbfinale im DFB-Pokal wird erst im April 2020 ausgetragen.
Nach drei Auswärtsspielen am Stück in drei Wettbewerben, die alle ohne Gegentor gewonnen wurden, geht es für den FC Bayern am kommenden Sonntag mit einem Heimspiel weiter. Dann muß der FC Bayern in der Bundesliga in der Allianz Arena gegen den FC Augsburg antreten. Ein unangenehmer Gegner, der dem FC Bayern schon des öfteren das Leben schwer machte. Das Hinspiel in Augsburg endete 2:2.
Möglicherweise ist dann aber wieder Kingsley Coman dabei. Dann hätte der FC Bayern in der Offensive wieder eine Option mehr.

Redakteur

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02. März 2020, 13:54

"Fan"-Skandal überschattet Bayern-Gala

Es hätte ein Fußballfest werden können. 75 Minuten lang zeigte der FC Bayern beim Bundesliga-Auswärtsspiel in Sinsheim gegen die TSG Hoffenheim eine Fußball-Gala, vielleicht die beste Saisonleistung, bis einige Chaoten, bzw. Kriminelle, im Bayern-Fanblock das Spiel an den Rand eines Abbruchs brachten.
Nachdem das Spiel schon kurz unterbrochen wurde aufgrund von beleidigenden Plakat gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp wurde ein paar Minuten später erneut ein derartig diffamierendes Plakat hoch gehalten. Daraufhin unterbrach der Schiedsrichter erneut die Partie und schickte die Teams vom Platz.
Nach der neuerlichen Unterbrechung kam es zu Einmaligem in der Bundesliga-Geschichte. Aus Solidarität zu Dietmar Hopp und aus Protest gegen das Verhalten einiger "Fans" spielten sich die Teams für den Rest der offiziellen Spielzeit nur noch den Ball gegenseitig zu, bis der Schiedsrichter die Partie offiziell beendete.
Das war ein starkes Zeichen gegen Hass und gebührt allerhöchsten Respekt für beide Mannschaften.
Der FC Bayern muß jetzt endlich hart durch greifen gegen diese Kriminellen. Es ist schon schlimm genug, dass die Chaoten oft das verbotene Pyro einsetzen (kam in Sinsheim auch vor), aber einen Mann wie Dietmar Hopp, der denen nie etwas getan hatte, derart zu verunglimpfen hat das Fass zum Überlaufen gebracht.
Diese Idioten schaden dem Fußball und dem FC Bayern. Die Chaoten hatten nicht nur den FC Bayern diskreditiert, sondern hätten fast für einen Spielabbruch gesorgt und damit dem Verein massiv geschadet. Der FC Bayern führte mit 6:0, bei einem Abbruch wäre die Partie aber möglicherweise für Hoffenheim gewertet worden und dem FC Bayern hätten dann drei wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft gefehlt.
Diesen Knalltüten kann man nur zurufen:"Seids deppert?"
Alle Beteiligten, ob direkt oder indirekt, an dieser unsäglichen Plakataktion haben künftig in einem Fußballstadion nichts mehr verloren. Diesen Leuten darf man keine Eintrittskarte mehr geben, Dauerkarten gehören entzogen und bei eventueller Vereinsmitgliedschaft müssen diese Leute aus dem Verein ausgeschlossen werden. Und das darf nicht nur die paar Leute treffen, die die Plakate hoch hielten, sondern auch alle, die drum herum standen. Leute, die dabei standen, aber die anderen nicht hinderten die Plakate hoch zu halten, sind genauso schuldig, weil die es zumindest billigend in Kauf genommen hatten.
Man muß sich fragen, für wen sich solche Leute halten? Gerade in die Allianz Arena kommen die für ein paar Euro auf ihren Stehplatz in die Südkurve und glauben dass die irgendwas zu bestimmen oder zu sagen hätten. Gerade aufgrund reicherer Leute, die die Logen mieten oder aufgrund von Sponsoren, die viel Geld zahlen, haben die überhaupt die Chance billig in die Arena zu kommen.
Ein Stadion ist kein Ort für irgendwelche Botschaften oder Plakataktionen. Die Leute sollen den FC Bayern unterstützen, sich freuen bei Siegen und ärgern bei Niederlagen, aber ansonsten hat man die Klappe zu halten. Diese Chaoten sind nichts weiter als Selbstdarsteller, die wohl auch noch glauben Vereinspolitik machen zu können.
Diese Krawallbrüder setzen sich angeblich gegen Rassismus, gegen Antisemitismus, gegen Homophobie usw ein, kritisieren das Trainingslager des FC Bayern in Katar und halten das Andenken an Kurt Landauer hoch, diffamieren aber auf der anderen Seite einen unbescholtenen Bürger. Diese Chaoten sind nichts weiter als Heuchler und verhalten sich mit ihren Hassbotschaften nicht besser als Rassisten.
Kurt Landauer hätte diesen Leuten, die dem Fußball und dem FC Bayern schaden, sicherlich in den Hintern getreten und aus dem Verein entfernt.
Eine Gruppierung wie z.B. die sogenannte "Schickeria" darf künftig nicht mehr mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht werden.
Diese ganze unsägliche Aktion hängt wohl auch zusammen mit dem Fehlverhalten einiger BVB-"Fans". Praktisch eine Solidaritätserklärung. Aber ein echter Bayern-Fan ist nicht solidarisch mit Fans anderer Vereine, außer es gibt vielleicht eine explizite Fanfreundscaft. Dass ist aber mit den BVB-Fans nicht gegeben. Was geht Bayern-Fans die Probleme von BVB-Fans an? Genau, rein gar nichts.
Diese sogenannten Ultras halten sich ja für die "wahren Fans", aber genau das sind die nicht. Ein wahrer Fan würde nie etwas tun, dass dem eigenen Verein schadet. Ein wahrer Fan würde kein Pyro abbrennen, obwohl er genau weiß, dass es verboten ist und Strafen nach sich zieht. Ein wahrer Fan würde keinen Spielabbruch riskieren, der dem Verein Punkte kosten könnte.
Ein wahrer Fan würde keine beleidigenden Plakate hoch halten um andere zu diskreditieren.
Diese Chaoten, die für den Skandal in Sinsheim sorgten, haben die Werte, für die der FC Bayern steht, mit Füßen getreten und dafür müssen sie die Konsequenzen tragen.
Der FC Bayern darf sich nicht von ein paar Halbstarken auf der Nase herum tanzen lassen. Der Fußball braucht keine Ultras. Es wurde auch vor den Ultras Fußball gespielt und die Stimmung in den Stadien war nicht schlechter. Früher waren die Hooligans das Übel, heute sind die Ultras das Übel.
Die Reaktionen und Aussagen von Seiten des FC Bayern zu den Vorkommnissen in Sinsheim waren absolut richtig. Als diese unsäglichen Plakate hoch gehalten wurden, gingen Verantwortliche wie Trainer Hansi Flick und auch Spieler in die Kurve, leider ohne großen Erfolg. Auch Kalle Rummenigge kam auf den Rasen.
Das beste wäre wohl, wenn künftig bei ähnlichen Vorfällen Polizei und Ordner in den Block gehen, derartige Plakate entfernen, die Täter aus dem Block bringen und die Personalien aufnehmen und gleich an Ort und Stelle Anzeigen aufgenommen werden.
Als Bayern-Fan-und Mitglied kann man sich nur schämen über das was einige sogenannte Bayern-"Fans" in Sinsheim veranstaltet hatten.
Es war eine Schande für den FC Bayern!

Um diesen kriminellen Chaoten aber nicht komplett den Raum zu überlassen, blicken wir noch kurz auf das Sportliche zurück. Denn das war 75 Minuten lang Fußball vom Feinsten und hatte einige positive Geschichten parat. Z.B. das Startelfdebüt in der Profimannschaft des FC Bayern von Joshua Zirkzee, das er mit einem Tor krönte oder die, endlich mal, starke Leistung von Philippe Coutinho, der gleich zweimal traf.
Neben den schon länger verletzten Niklas Süle und Ivan Perisic mußte der FC Bayern verletzungebedingt auch auch Kingsley Coman und Robert Lewandowski verzichten.
Javier Martinez saß nach längerer Verletzungspause auf der Bank, kam aber nicht zum Einsatz. Coman wurde durch Coutinho ersetzt und für Lewandowski spielte Zirkzee in der Spitze. Am System wurde also nicht rum geschraubt trotz der herben Ausfälle.
Der FC Bayern dominierte vom Anpfiff weg die Partie nach Belieben und legte einen Blitzstart hin.
Serge Gnabry, Joshua Kimmich und Joshua Zirkzee stellten mit ihren Toren früh die Zeichen auf Sieg.
Nachdem Zirkzee eine weitere Gelegenheit liegen ließ, erhöhte Coutinho schließlich auf 4:0 für den FC Bayern. Alphonso Davies vergab danach noch eine weitere Torchance auf den nächsten Bayern-Treffer. Es blieb dann aber bis zur Pause beim 4:0 für den FC Bayern.
Auch nach dem Wechsel setzte sich die Überlegenheit des FC Bayern fort. Kurz nach der Pause fiel bereits das nächste Tor für den FC Bayern. Coutinho traf zum 5:0. Nachdem Coutinho und Gnabry weitere Gelegenheiten liegen ließen, war es schließlich der eingewechselte Leon Goretzka, der zum 6:0 für den FC Bayern traf.
Nach der ersten Spielunterbrechung hatte Goretzka noch zwei weitere Möglichkeiten für den FC Bayern, ehe die Partie ein zweites mal unterbrochen wurde. Als es dann weiter ging spielten sich die beiden Teams für den Rest der Spielzeit den Ball nur noch gegenseitig zu, bis der Schiedsrichter die Partie offiziell beendete.
In der Bundesligatabelle konnte der FC Bayern seinen Vorsprung etwas ausbauen. Da sich RB Leipzig und Bayer Leverkusen im Verfolgerduell Unentschieden trennten, führt der FC Bayern die Tabelle jetzt mit drei Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten RB Leipzig an.
Für den FC Bayern geht es bereits morgen am Dienstag weiter. Im Viertelfinale des DFB-Pokal muß der FC Bayern dann bei Schalke 04 antreten. Bleibt zu hoffen, dass dann wieder der Fußball im Mittelpunkt steht und nicht kriminelle Chaoten.

Redakteur

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27. Februar 2020, 14:57

Happy Birthday, FC Bayern!

Der FC Bayern hat heute Geburtstag und wird 120 Jahre jung.
Alles begann am 27.Februar 1900 als elf Männer auszogen und im Cafe Gisela einen neuen Verein, den FC Bayern München, gründeten. Angeführt wurden die "Rebellen" , die sich vom Männer-Turn-Verein abspalteten, von Franz John, der erster Präsident des FC Bayern wurde.
Anfangs ging es es nur um den Fußball, später im Laufe der Jahre kamen auch andere Sportarten hinzu.
Die Gründerväter konnten an jenem 27.Februar 1900 wohl kaum erahnen, dass der FC Bayern mal zum erfolgreichsten Fußballverein Deutschlands werden würde und zu einem der erfolgreichsten und wirtschaftlich stärksten Vereine auf der Welt.
Bis zum ersten ganz großen Titel mußte man aber über 32 Jahre warten. 1932 wurde der FC Bayern unter Präsident Kurt Landauer zum ersten mal Deutscher Meister nach einem 2:0-Sieg im Finale gegen Eintracht Frankfurt.
Die Nazi-Zeit war gerade auch für den FC Bayern eine schwere Zeit. Aufgrund der Machtergreifung der Nazis trat Kurt Landauer als Präsident des FC Bayern zurück. Landauer wurde sogar kurzfristig im KZ Dachau interniert. Nach seiner Entlassung flüchtete in die Schweiz, kam aber nach dem 2.Weltkrieg nach München zurück und wurde zum insgesamt vierten mal Präsident des FC Bayern. Landauer ist die erste große Ikone des FC Bayern, ohne ihn es den FC Bayern in der heutigen Form wohl nie gegeben hätte.
Sportlich lief es über die Jahre nicht berauschend beim FC Bayern. Bis zum nächsten großen Titel mußte man bis 1957 warten, ehe erstmals der DFB-Pokal gewonnen wurde.
1963 wurde die Bundesliga gegründet, aber ohne den FC Bayern. Der FC Bayern stieg zwei Jahre später, 1965, in die Bundesliga auf und das war gleichzeitig der Startschuß einer einzigartigen Erfolgsgeschichte.
Es dauerte nicht lange, da hagelte es förmlich Titel. 1966 gewann der FC Bayern den DFB-Pokal, den man 1967 verteidigen konnte. Zudem gewann der FC Bayern 1967 erstmals einen Europapokal, den Europapokal der Pokalsieger. 1969 wurde der FC Bayern zum zweiten mal und zum ersten mal in der Bundesliga Deutscher Meister. Zudem gewann man außerdem erneut den DFB-Pokal und damit zum ersten mal das nationale Double.
Aufgrund der Olympischen Sommerspiele 1972 bekam die Stadt München das moderne Olympiastadion, in das der FC Bayern zum Ende der Saison 1971/72 vom Grünwalder Stadion hinzog. Gleich das erste Punktspiel im Olympiastadion gewann der FC Bayern gegen Schalke 04 mit 5:1 und machte dadurch den Gewinn der Meisterschaft 1972 perfekt.
Das Olympiastadion erwies sich als wahrer Glücksfall für den Verein, alleine schon aufgrund der hohen Kapazität wurden deutlich mehr Einnahmen generiert.
Die Meisterschaft 1972 war der Auftakt zu den golden 70er-Jahren, die der FC Bayern national und auch international prägen sollte. Von 1972-1974 wurde der FC Bayern dreimal in Folge Deutscher Meister und schaffte damit erstmals den Titel-Hattrick und das gleiche gelang auch international. Von 1974-1976 gewann der FC Bayern dreimal in Folge den Europapokal der Landesmeister, den Vorläufer der heutigen Champions League. Vor allem der Triumph 1974 im Wiederholungsspiel gegen Atletico Madrid, als der FC Bayern zum ersten mal den Europapokal der Landesmeister gewann, bleibt unvergessen. Der FC Bayern siegte nach je zwei Toren von Gerd Müller und Uli Hoeneß mit 4:0.
Zudem gewann der FC Bayern 1976 erstmals als Krönung den Weltpokal. Spieler wie Sepp Maier, Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Uli Hoeneß, Franz Roth und Hans-Georg Schwarzenbeck drückten der Ära der 70er ihren Stempel auf. Gerd Müller der Bomber der Nation, ist bis heute mit sagenhaften 365 erzielten Toren der Rekordtorschütze der Bundesliga-Geschichte.
Auch dank diverser Bayern-Spieler wurde die deutsche Fußball-Nationalmannschaft 1972 Europameister und 1974 in München Weltmeister.
1979 wurde ein junger Mann Manager des FC Bayern, der den Verein über Jahrzehnte prägen sollte und den FC Bayern sportlich, aber vor allem auch wirtschaft, zu einem der besten Vereine der Welt formen sollte. Uli Hoeneß. Später wurde Hoeneß noch zweimal Präsident beim FC Bayern. Als Spieler, Manager und Präsident war Hoeneß insgesamt in fast 50 Jahren, bis zu seinem Abschied als Präsident des FC Bayern im November 2019, maßgeblich an der Erfolgsgeschichte des FC Bayern beteiligt.
Als Hoeneß den FC Bayern als Manager übernahm hatte der Verein einige Millionen DM Schulden, heutzutage hat der FC Bayern einen Umsatz von ca. 750 Millionen Euro, dazu ein fettes Festgeldkonto.
Auch die achtziger Jahre begannen erfolgreich mit zwei Meisterschaften. 1987 unter Trainer Udo Lattek nach dem zweiten Meisterschaftshattrick und der insgesamt zehnten gewonnenen Meisterschaft wurde der FC Bayern neuer Rekordmeister und löste den bisherigen Rekordmeister 1.FC Nürnberg ab.
Nachdem der FC Bayern 1989 und 1990 noch Deutscher Meister wurde, begann eine kleine Durststrecke. Bis 1999 wurde der FC Bayern lediglich zweimal Deutscher Meister, in der Horrorsaison 1991/92 geriet der Verein sogar kurzzeitig in Abstiegsnöte. Immerhin konnte der FC Bayern 1996 den UEFA-Pokal gewinnen und konnte damit alle drei großen europäischen Pokalwettbewerbe mindestens einmal gewinnen.
Erst als 1998 Trainer Otmar Hitzfeld zum FC Bayern kam, begann eine neue Ära. Von 1999-2001 wurde der FC Bayern dreimal in Folge Deutscher Meister, der dritte Meister-Hattrick und 2001 gewann man erstmals die Champions League und holte nach 25 Jahren endlich wieder den Henkelpott. Zudem wurde der FC Bayern 2001 zum zweiten mal Weltpokalsieger.
2005 zog der FC Bayern dann wieder um. Vom altehrwürdigen Olympiastadion zog der FC Bayern in ein reines Fußballstadion, in die zur Fußball-WM 2006 neu errichtete Allianz Arena. Anfänglich noch mit den Blauen aus Giesing zusammen, mittlerweile gehört die Allianz Arena längst vollständig dem FC Bayern und ist bereits abbezahlt. Besser gehts nicht. Die Allianz Arena gehört zweifelsfrei zu den schönsten und modernsten Fußballstadien der Welt.
Etwas bis dahin Einmaliges schaffte der FC Bayern in der Saison 2005/06 unter Trainer Felix Magath. Erstmals konnte ein Verein das nationale Double aus dem Vorjahr verteidigen.
2007 kam ein Flügelflitzer zum FC Bayern mit dem Namen Franck Ribery. Zwei Jahre später folgte der nächste. Arjen Robben. Diese beiden zusammen hießen schnell Robbery und prägten die nächste Bayern-Ära bis zu deren Abschied vom FC Bayern im Jahre 2019. Es war eine Ära, die ihres gleichen sucht. Es gab Titel ohne Ende. Von 2013 bis 2019 wurde der FC Bayern sieben mal in Folge Deutscher Meister. Der Höhepunkt war sicherlich 2013, als der FC Bayern unter Trainer Jupp Heynckes das Triple als erste und bis jetzt einzige deutsche Mannschaft gewann. Der FC Bayern wurde mit 91 Punkten Deutscher Meister (bis heute Rekord), gewann die Champions League im Finale gegen Borussia Dortmund und als Krönung noch den DFB-Pokal. Auf Heynckes folgte Trainer Pep Guardiola, der die Dominanz im Spiel des FC Bayern noch verfeinerte. In seinem ersten Jahr als Bayern-Trainer gewann der FC Bayern erstmals den UEFA-Supercup und obendrauf noch die Klub-WM, den Nachfolger des Weltpokal. Damit wurde 2013 das erfolgreichste Jahr in der Vereinsgeschichte, in dem der FC Bayern fünf große Titel gewann. Außerdem gewann der FC Bayern 2014 im ersten Pep-Jahr gleich das Double.
Bis 2019 wurde der FC Bayern sieben mal in Folge Deutscher Meister, das sind zwei Titel-Hattricks plus eine Meisterschaft. Und das in einer der stärksten Fußballligen der Welt, der Bundesliga. Unfassbar. Jupp Heynckes, Pep Guradiola, Carlo Ancelotti, nochmal Jupp Heynckes und Niko Kovac zeichneten als Trainer für diese sieben Meisterschaften verantwortlich.
Nach bitteren Rückschlägen kam der FC Bayern oft stärker und mit Macht zurück.
1999 nach der so bitteren und unglücklichen 1:2-Niederlage im Finale der Champions League gegen Manchester United holte sich der FC Bayern zwei Jahre später endlich den Titel.
Oder nach den Finalniederlagen in der Champions League 2010 gegen Inter Mailand (hätte man gewonnen, dann hätte man schon 2010 unter Trainer Louis van Gaal das Triple gewonnen) und erst recht 2012, als man das Finale dahoam gegen den FC Chelsea unverdient und unglücklich im Elfmeterschießen verlor (2012 wurde der FC Bayern in Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League dreimal Zweiter) kam der FC Bayern stärker zurück, gewann nur ein Jahr später die Champions League und sogar das begehrte Triple.
Als die Gründerväter am 27.Februar 1900 den FC Bayern gründeten, konnten sie wohl nicht ahnen, dass der FC Bayern 120 Jahre später der erfolgreichste deutsche Fußballverein und einer der erfolgreichsten Vereine der Welt sein würde, sowohl sportlich, als auch wirtschaftlich.
Bis jetzt wurde der FC Bayern 29 mal Deutscher Meister, 19 mal DFB-Pokalsieger, 7 mal Deutscher Supercupsieger, 6 mal Ligapokalsieger, 5 mal Europapokalsieger der Landesmeister/Champions League-Sieger, 1 mal Europapokalsieger der Pokalsieger, 1 mal UEFA-Pokalsieger, 1 mal UEFA-Supercupsieger, 2 mal Weltpokalsieger und 1 mal FIFA-Klubweltmeister.
Aber auch andere Abteilungen konnten schon große Erfolge bejubeln. Die Fußballfrauen des FC Bayern wurden bisher 3 mal Deutscher Meister, zuletzt 2016 und 1 mal DFB-Pokalsieger.
Und die Basketballer des FC Bayern wurden bislang 5 mal Deutscher Meister, zuletzt 2019 und 2 mal Deutscher Pokalsieger. 2018 holten die Basketballer des FC Bayern das nationale Double.
120 Jahre Tradition
120 Jahre Leidenschaft
120 Jahre Erfolg
DAS ist der FC Bayern München!

Happy Birthday, FC Bayern!

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27. Februar 2020, 13:01

Was nun, Herr Flick?

Jetzt ist es passiert. Jetzt ist genau das eingetreten, das nicht hätte eintreten dürfen. Robert Lewandowski hat sich schwerer verletzt und wird dem FC Bayern voraussichtlich ca. vier Wochen fehlen.
Lewandowski zog sich beim Champions League-Spiel beim FC Chelsea einen Anbruch der Schienbeinkante am linken Kniegelenk zu. Lewy, der mit zwei Torvorlagen und einem Treffer neben Serge Gnabry der überragende Mann bei der Gala beim FC Chelsea auf dem Platz war, wird dem FC Bayern damit wohl nicht nur in den nächsten Bundesligaspielen, sondern auch im Viertelfinale des DFB-Pokal beim FC Schalke und im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Chelsea fehlen.
Robert Lewandowski erzielte in dieser Saison alleine in der Bundesliga bisher 25 Treffer und in der Champions League netzte er elf mal ein. Dieser Mann ist nicht zu ersetzen. Ein herber Ausfall, der dem FC Bayern gerade in der Meisterschaft wichtige Punkte kosten kann.
Zu ersetzen ist Lewandowski nicht, aber man muß versuchen diesen schweren Ausfall so gut es geht zu kompensieren. Dabei hat Trainer Hansi Flick ein paar Optionen.
1.) Dem Nachwuchs eine Chance geben. Das System gar nicht groß umstellen, sondern statt Lewy dann z.B. Joshua Zirkzee, Otschi Wriedt oder Fiete Arp von den Bayern Amateuren in die Sturmspitze stellen. Zirkzee machte in dieser Saison schon auf sich aufmerksam, als er kurz vor Schluß in den Bundesligaspielen beim SC Freiburg und gegen den VfL Wolfsburg eingewechselt wurde und jeweils kurz danach ein wichtiges Tor erzielte. Wriedt ist der Goalgetter der Bayern Amateure und führt aktuell die Torschützenliste der 3.Liga mit 17 erzielten Treffern an.
2.) Serge Gnabry oder Thomas Müller spielen in der Sturmspitze (vielleicht auch als falsche Neun), über den Flügeln dann Philippe Coutinho oder Kingsley Coman (Coman ist zur Zeit angeschlagen und wird wohl auch ein oder zwei Spiele fehlen) auf der einen Seite und Gnabry oder Müller auf der anderen Seite. Thiago könnte dann etwas offensiver hinter den Spitzen spielen und Leon Goretzka und/oder Joshua Kimmich spielen dann den defensiven Mittelfeld-Part.
3.) David Alaba rückt aus der Innenverteidigung wieder auf die Außenverteidigerposition, Lucas Hernandez rückt neben Jerome Boateng in die Innenverteidigung und Alphonso Davies rückt vom defensiven Flügel auf den offensiven Flügel (zumindest solange auch Coman fehlt). Den anderen offensiven Flügel besetzt Serge Gnabry. Philippe Coutinho spielt hinter den Spitzen und vorne als Stoßstürmer Thomas Müller.
Dass wären drei Möglichkeiten, aber vielleicht zaubert Hansi Flick ja noch eine ganz andere Variante aus dem Hut.
Coutinho wird aber jetzt sicherlich mehr Spielzeit bekommen. Bis auf wenige Ausnahmen waren die Auftritte von Coutinho beim FC Bayern bisher deutlich unter dem was man von ihm erwartet hatte. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Vielleicht kommt ja noch die erhoffte "Explosion" und Coutinho wird doch noch zum Unterschiedsspieler und zeigt endlich konstant gute Leistungen beim FC Bayern. Jetzt braucht der FC Bayern einen starken Coutinho dringender denn je.
Aber wie man es dreht und wendet und wie man auch den Ausfall von Lewandowski kompensieren will, er wird dem FC Bayern fehlen mit seiner Präsenz, seinem Einsatz und vor allem seinen Toren. Dass wird man wahrscheinlich schon am kommenden Samstag im Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim sehen.
Zu ersetzen, schon gar nicht gleichwertig, ist Lewandowski nicht. Man kann nur versuchen die Zeit, in der er fehlt, den Ausfall so gut wie möglich aufzufangen. Die Mannschaft muß jetzt noch enger zusammen rücken und auch für Lewy spielen und kämpfen und versuchen Lewys Job auf dem Platz auf mehrere Schultern zu verteilen. Nur so kann man halbwegs den Ausfall von Lewandowski kompensieren.
Gute Besserung, Lewy und komm möglichst schnell zurück. Der FC Bayern braucht Dich.
Ein längerer Ausfall von Lewandowski bedroht die Ziele des FC Bayern in dieser Saison.

Redakteur

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