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26. Mai 2018, 04:36

Ulreich Bayern-Spieler der Saison

Vom 24.Mai 2018 bis 25.Mai 2018 konnten unsere User bei Facebook auf unserer Facebook-Seite "Stern des Südens" und in unserer Facebook-Gruppe "Stern des Südens" den Bayern-Spieler der Saison 2017/18 wählen.
Die Wahl fiel auf Torwart Sven Ulreich. Ulreich stand fast die gesamte Saison für den lange verletzten Stammtorwart Manuel Neuer im Tor. Ulle überzeugte die gesamte Saison über mit meist überragenden Leistungen und hatte großen Anteil am Gewinn der Deutschen Meisterschaft.
Vor allem, nachdem Jupp Heynckes wieder Trainer wurde beim FC Bayern, lief Ulle zur Höchstform auf. Auch ein Verdienst von Heynckes.
Exemplarisch steht dafür sein kurz vor Schluß gehaltener Strafstoß am letzten Hinrundenspieltag auswärts beim VfB Stuttgart, wodurch er den 1:0-Sieg des FC Bayern sicherte.
Auch am Finaleinzug im DFB-Pokal hatte Ulreich seinen Anteil, z.B. durch den gehaltenen Elfmeter im Spiel der 2.Hauptrunde bei RB Leipzig, das der FC Bayern im Elfmeterschießen gewann.
Schon gleich zu Beginn der Saison sicherte Sven Ulreich dem FC Bayern den ersten Titel der Saison, beim entscheidenden Elfmeterschießen im Supercupspiel bei Borussia Dortmund.
In der Champions League wurde er leider zum tragischen Held, als ihm im Halbfinale in Madrid ein Fehler unterlief, der zu einem Gegentor führte.
Aber sowas kann mal passieren, das tut der überwiegend starken Leistungen, die Sven Ulreich in der Saison 2017/18 ablieferte, keinen Abbruch.
Herzlichen Glückwunsch, Sven Ulreich !

Sven Ulreich Bayern-Spieler der Saison 2017-18.jpg

Redakteur

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20. Mai 2018, 10:26

SKANDAL ! Bayern um den Pokal betrogen

Es lief bereits die Nachspielzeit im DFB-Pokalfinale in Berlin zwischen dem FC Bayern und Eintracht Frankfurt. Die Frankfurter führten sehr glücklich mit 2:1, da wurde Javier Martinez vom Frankfurter Kevin-Prince Boateng glasklar im Frankfurter Strafraum gefoult. Der Schiedsrichter Felix Zwayer schaute sich die Szene auf dem Bildschirm an und gab zur großen Überraschung keinen Strafstoß für den FC Bayern. Das ist ein Skandal. Man kann im Spiel mal was übersehen, aber wenn man es sich auf dem Monitor noch mal anschaut und dann keinen Strafstoß gibt, obwohl es ein 100%-Strafstoß war, dann ist das skandalös. Nur jemand, der blind ist, erkennt das Foul nicht. Unfassbar. Wozu gibt es eigentlich den Videobeweis?
Schon beim zweiten Frankfurter Tor wurde der Videobeweis bemüht und auf Tor entschieden, obwohl vorher ein klares Handspiel eines Frankfurter vorlag.
Der Schiedsrichter hatte das Spiel entschieden und die klar bessere Mannschaft unverdient verloren.
Beim FC Bayern fehlten mit Jerome Boateng, Arturo Vidal und Arjen Robben drei wichtige Spieler verletzt. Dafür standen Manuel Neuer und Kingsley Coman nach langer Verletzungspause erstmals wieder im Kader. Während Neuer ohne Einsatz blieb, es stand weiter Sven Ulreich im Bayern-Tor, wurde Coman im Verlauf der zweiten Halbzeit eingewechselt und gab sein Comeback.
Der FC Bayern hatte die ersten Gelegenheiten in der Partie. Erst vergab Joshua Kimmich und kurz darauf scheiterte Robert Lewandowski an der Latte. Pech ! Doch dann der Schock. Fehler im Bayern-Mittelfeld, der Frankfurter Rebic ist durch und trifft zum 0:1. Der FC Bayern antwortete mit mehreren Angriffen und kam zu Torchancen. Zweimal Thomas Müller, zweimal Lewandowski und Kimmich vergaben gute Gelegenheiten zum Ausgleich.
Kurz vor der Pause noch eine Gelegenheit durch Javier Martinez für den FC Bayern, aber wieder kein Tor. Von den Frankfurtern kam offensiv kaum etwas. Dennoch lag der FC Bayern zur Pause unglücklich und unverdient mit 0:1 hinten.
Die erste Gelegenheit nach dem Wechsel hatten die Frankfurter durch Kevin-Prince Boateng. Aber kurz darauf war er endlich da, der Ausgleich. Robert Lewandowski traf zum längst überfälligen 1:1. Jetzt war der FC Bayern dran und wurde immer dominanter. Mats Hummels und Lewandowski vergaben weitere Bayern-Chancen. Dann nochmal Mats Hummels mit einer guten Gelegenheit, traf aber nur die Latte. Zum zweiten mal Alu-Pech für den FC Bayern in dem Spiel.
Doch dann wurde es zum Skandal-Spiel. Nach einem Konter brachte Rebic die Frankfurter mehr als glücklich erneut in Führung. Aber war da nicht was? Vor dem Tor vielleicht ein Handspiel? Schiedsrichter Zwayer schaute sich das auf einem Monitor an und gab das Tor, obwohl vorher ein klares Handspiel vorlag.
Und es wurde noch skandalöser. In der Schlußphase warf der FC Bayern nochmal alles nach vorne. In der Nachspielzeit wurde Javier Martinez vom Frankfurter Kevin-Prince Boateng glasklar im Frankfurter Strafraum gefoult. Die einzig richtige Entscheidung wäre Strafstoß für den FC Bayern gewesen. Das klare Foul war auch gut auf den TV-Bildern zu sehen. Schiedsrichter Zwayer schaute sich das auf einem Monitor an und gab? Keinen Strafstoß. Ist der Schiedsrichter blind? Ein klareres Foul gibt es nicht und war klar zu sehen. Zwayer muß es gesehen haben oder er ist blind. Trotz Videobeweis da keinen Strafstoß zu geben, ist ein Skandal !
Kurz vor Schluß dann noch ein Konter der Frankfurter, Ulreich war längst aus seinem Tor, und Gacinovic brauchte den Ball nur noch ins leere Tor zu schießen. 1:3. Damit war das Spiel endgültig auf den Kopf gestellt.
Beim 1:3 blieb es dann. Eine ganz bittere Niederlage für den FC Bayern. Der FC Bayern war über das gesamte Spiel die klar bessere Mannschaft und dominierte die Partie, vergab aber zu viele gute Tormöglichkeiten, alleine zweimal Latte, und schließlich zwei eklatante Fehlentscheidungen des Schiedsrichters, die den Sieg kosteten.
Eigentlich müßte der FC Bayern gegen die Wertung des Pokalfinales Protest einlegen, aber so wie man den DFB kennt, würde das wohl keine Aussicht auf Erfolg haben. Es gibt eben selten Gerechtigkeit im Fußball.
Das muß man erstmal verdauen. Leider kein schöner Abschied in der Trainerlaufbahn des Jupp Heynckes, der im Pokalfinale (wohl) zum letzten mal auf der Trainerbank saß.
Don Jupp hätte auf jeden Fall einen besseren Abschied verdient gehabt. Es ist einfach nur schade und vor allem für Jupp kann es einem sehr leid tun.
Was bleibt von dieser Saison 2017/18? Immerhin wurde der FC Bayern sehr souverän zum sechsten mal in Folge Deutscher Meister, aber in den Pokalwettbewerben war der FC Bayern nicht vom Glück verfolgt. Im Halbfinale der Champions League schied der FC Bayern gegen Real Madrid aus, obwohl der FC Bayern in beiden Spielen die klar bessere Mannschaft war.
Und das Finale im DFB-Pokal verlor der FC Bayern, obwohl der FC Bayern hoch überlegen und ein klares Chancenplus hatte und dann als Gipfel noch Pech mit einer skandalösen Schiedsrichterleistung hatte.
Nach der Fußball-Weltmeisterschaft, an der diverse Bayern-Spieler teilnehmen, und der Sommerpause kann der FC Bayern in der neuen Saison 2018/19 unter dem neuen Trainer Niko Kovac einen neuen Anlauf nehmen. Vielleicht hat der FC Bayern in der nächsten Saison mehr Glück, vor allem in den Pokalwettbewerben.
Nur noch am Rande sei erwähnt: Auch die Frauen des FC Bayern verloren ihr DFB-Pokalfinale gegen den VfL Wolfsburg in Köln äußerst unglücklich im Elfmeterschießen.
Der Pokalfinalsamstag war aus Sicht des FC Bayern also ein Tag zum Vergessen !

Redakteur

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14. Mai 2018, 12:18

Blamage am letzten Spieltag

Der FC Bayern hat mit einer peinlichen und blamablen Vorstellung die Bundesligasaison 2017/18 abgeschlossen. In der heimischen Allianz Arena verlor der FC Bayern gegen Aufsteiger VfB Stuttgart mit 1:4. Damit vermasselte die Mannschaft Trainer Jupp Heynckes sein (wohl) letztes Bundesligaspiel seiner Karriere. Jupp hätte einen besseren Abschied aus der Bundesliga verdient gehabt.
Zwar fehlten beim FC Bayern mit Manuel Neuer, Jerome Boateng, Juan Bernat, Arturo Vidal, David Alaba, Kinglsley Coman und Arjen Robben zwar sieben Spieler aufgrund von Verletzungen, aber für diese desaströse Leistung gibt es keine Entschuldigung. Es stand immer noch eine Topelf vom FC Bayern auf dem Platz.
Beim VfB Stuttgart stand Ex-Bayern-Spieler Holger Badstuber in der Startelf. Ein anderer Ex-Bayern-Spieler beim VfB Stuttgart, Mario Gomez, stand wegen persönlichem Grund nicht im Stuttgarter Kader.
Das Spiel begann schon schlecht. Bereits nach wenigen Minuten brachte Ginczek die Stuttgarter in Führung. Auch die nächste Gelegenheit hatten die Stuttgarter durch Mangala. Langsam kam dann der FC Bayern etwas besser ins Spiel und übernahm das Kommando. Prompt gelang auch der Ausgleich durch Corentin Tolisso. Jetzt war der FC Bayern dran. Robert Lewandowski mit der nächsten Bayern-Chance. Dann aber wieder eine Gelegenheit für die Stuttgarter, die mutig auftraten, durch Ginczek. In der Folge hätte der FC Bayern aber in Führung gehen müssen. Robert Lewandowski, Corentin Tolisso und Niklas Süle mit Möglichkeiten, aber das Tor wollte nicht fallen. Das Tor fiel dann aber kurz vor der Pause auf der anderen Seite. Donis auf und davon alleine vor Sven Ulreich. 2:1 für den VfB. Kurz darauf war Pause. Statt 2:1 oder 3:1 für den FC Bayern, stand es 1:2.
Zur zweiten Halbzeit kam Javier Martinez für Tolisso in die Partie. Was der FC Bayern dann aber in der zweiten Halbzeit ablieferte war schlicht eine Frechheit. Zwar vergab der eingewechselte Javier Martinez kurz nach der Pause noch eine Gelegenheit für den FC Bayern, aber nur wenige Minuten später schlug wieder der VfB Stuttgart zu. Akolo zum 1:3. Lewandowski vergab dann die nächste Gelegenheit für den FC Bayern, aber das Tor fiel wieder auf der anderen Seite. Zunächst parierte noch Sven Ulreich, aber Ginczek traf erneut für den VfB. 1:4. Langsam wurde es peinlich. Der Rest ist schnell erzählt. Die Stuttgarter verteidigten gut, vom FC Bayern gab es kaum ein Aufbäumen. Thiago und lewandowski hatten noch zwei gute Torchancen für den FC Bayern, aber es sollte kein Tor mehr fallen.
Mit einem 1:4-Heimdesaster verabschiedete sich der FC Bayern aus der Bundesligasaison 2017/18. Vorne wurden mal wieder beste Torgelegenheiten nicht genutzt und hinten im Abwehrbereich spielte der FC Bayern viel zu sorglos, die Stuttgarter hatten viel zu viel Räume, die die Stuttgarter eiskalt und effektiv nutzten. Alle vier Gegentore hätten so gar nicht fallen dürfen. So darf sich ein FC Bayern, auch wenn es um nichts mehr geht, nicht präsentieren, erst recht nicht im eigenen Stadion. Damit ist eine starke Serie leichtfertig und unnötig kaputt gemacht worden. Es war nicht nur die erste Bundesliga-Heimniederlage in dieser Saison, es war nach zuvor 38 ungeschlagenen Heimspielen in der Bundesliga die erste Heimniederlage.
Nach dem Spiel gab es dann die Übergabe der Meisterschale. Der FC Bayern wurde für seinen 28.Meistertitel geehrt. Anschließend wurde gefeiert. Die blamable Vorstellung war scheinbar schnell vergessen.
Dennoch trübt die Pleite im letzten Bundesligaspiel die außerordentlich starke Bundesligasaison des FC Bayern nicht. Am Ende wurde der FC Bayern mit satten 21 Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Schalke 04 Deutscher Meister 2018 !
Der FC Bayern ist in allen wichtigen Statistiken vorne. Starke 84 Punkte holte der FC Bayern. Der FC Bayern gewann 27 Spiele und verlor nur vier. 92:28 lautet das Torverhältnis des FC Bayern. Das sind sowohl die meisten erzielten Tore und die wenigsten kassierten Tore. Zudem wurde der FC Bayern mit jeweils großen Vorsprung bestes Heimteam und bestes Auswärtsteam. Kein Zweifel, dass der Gewinn der Meisterschaft, die sechste gewonnene Meisterschaft in Folge, verdient ist.
Zudem erhielt Robert Lewandowski die Torjägerkanone. Lewandowski wurde mit 29 erzielten Bundesligatoren mit großem Vorsprung Bundesliga-Torschützenkönig der Saison 2017/18.
Ein Ziel hat der FC Bayern in dieser Saison aber noch. Am kommenden Samstag steigt in Berlin das Finale im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt, dem Team des künftigen Bayern-Trainers Niko Kovac.
Man sollte hoffen, dass bis dahin der ein oder andere verletzte Spieler beim FC Bayern wieder einsatzfähig ist. Der FC Bayern muß sich aber im Vergleich zum Spiel gegen den VfB Stuttgart deutlich steigern, ansonsten droht in Berlin eine Enttäuschung.
Die Mannschaft des FC Bayern sollte alles daran setzen diese bisher gute Saison zu vergolden und Trainer Jupp Heynckes in Berlin einen schönen Abschied bereiten. Das Pokalfinale in Berlin am kommenden Samstag wird (wohl) das letzte Spiel von Jupp Heynckes als Bayern-Trainer und in seiner Trainerkarriere.

Redakteur

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07. Mai 2018, 09:44

Arbeitssieg in Köln

Stark ersatzgeschwächt mußte der FC Bayern am vorletzten Bundesligaspieltag der Saison beim bereits als Absteiger feststehenden 1.FC Köln antreten. Neben den schon länger verletzten Manuel Neuer, Kingsley Coman, Arturo Vidal und Jerome Boateng fehlten auch Arjen Robben, Franck Ribery, David Alaba und Juan Bernat angeschlagen.
Dafür standen mit Franck Evina, Niklas Dorsch, Lukas Mai und Felix Götze vier Nachwuchsspieler im Kader. Während Franck Evina zum Einsatz kam und sogar in der Startelf stand, saßen Dorch, Mai und Götze 90 Minuten auf der Bank.
Außerdem zunächst auf der Bank saßen Sandro Wagner, Thiago und Corentin Tolisso. Thiago kam bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit für Evina in die Partie, Tolisso und Wagner wurden im Verlauf der zweiten Halbzeit eingewechselt.
Trotz der ganzen Ausfälle hatte der FC Bayern immer noch eine gute Mannschaft auf dem Feld. Die Frage war aber wie der FC Bayern das unglückliche Ausscheiden in der Champions League bei Real Madrid verkraftet hatte, vor allem mental, und wie man sich für ein Spiel in Köln motivieren konnte.
Der FC Bayern mußte sich dann erstmal finden und kam nur schwer ins Spiel. Der 1.FC Köln wollte sich anständig aus der 1.Liga von den eigenen Fans verabschieden.
Schon nach wenigen Minuten hatten die Kölner durch Terodde die erste gute Gelegenheit. Kurz darauf Evina für den FC Bayern mit einer Chance. Dann wieder die Kölner erneut durch Terodde gefährlich. Wenig später wieder die Kölner mit einer dicken Gelegenheit, aber Zoller vergab. Was war denn hier los? Zur Abwechselung mal der FC Bayern mit einer Gelegenheit durch Süle. Aber dann schon wieder die Kölner. Diesmal vergab Risse. Ganz langsam schien dann der FC Bayern die Partie in den Griff zu bekommen und hatte eine Gelegenheit durch Robert Lewandowski, aber das erste Tor fiel auf der anderen Seite. Niklas Süle lenkte einen hereingebrachten Ball unglücklich ins eigene Tor. 1:0 für den 1.FC Köln. Kurz vor der Pause hätte der FC Bayern den Ausgleich machen können, doch zunächst scheiterte Thomas Müller und kurz darauf Lewandowski mit weiteren Möglichkeiten für den FC Bayern. So ging es nicht ganz unverdient mit der knappen Führung für den 1.FC Köln nach einer munteren ersten Hälfte in die Kabine.
Die zweite Halbzeit dominierte dann aber der FC Bayern klar. Nach einem klaren Foul an Thomas Müller im Kölner Strafraum hätte es Strafstoß für den FC Bayern geben müssen. Wo war da der Video-Schiedsrichter? Lewandowski konnte dann eine weitere Gelegenheit für den FC Bayern nicht nutzen.
Doch wenig später war es passiert. James Rodriguez brachte den Ball im Kölner Tor unter und traf zum 1:1. Und der FC Bayern legte nach. Nur kurz darauf ging der FC Bayern sogar in Führung. Robert Lewandowski traf zum 2:1 für den FC Bayern. Der eingewechselte Corentin Tolisso sorgte dann für die Entscheidung und traf zum 3:1 für den FC Bayern.
Von den Kölnern kam offensiv lange nichts mehr nennenswertes. Der FC Bayern schaukelte dann den Vorsprung souverän über die Runden. Erst in der Schlußphase hatten die Kölner durch den eingewechselten Ex-Bayern-Spieler Claudio Pizarro noch zwei Gelegenheiten, aber es fiel kein Tor mehr in der Partie.
Am Ende gewann der FC Bayern sein letztes Bundesliga-Auswärtsspiel in dieser Saison beim 1.FC Köln alles in allem verdient mit 3:1. Der FC Bayern hatte in der ersten Hälfte erhebliche Anlaufschwierigkeiten und so kam der 1.FC Köln zu einigen guten Möglichkeiten. Aber nach dem Rückstand fing sich der FC Bayern so langsam und die zweite Halbzeit beherrschte dann der FC Bayern klar und gewann die Partie am Ende verdient.
In der Bundesliga-Tabelle liegt der FC Bayern satte 24 Punkte vor dem Tabellenzweiten Schalke 04. Damit steht bereits vor dem letzten Spieltag fest, dass der FC Bayern auf jeden mit einem Vorsprung von über 20 Punkten vor dem Zweiten diese Saison abschließen wird. Wie viele Punkte Vorsprung es am Saisonende genau sein werden, das muß der letzte Spieltag zeigen.
An diesem letzten Spieltag, am kommenden Samstag, kommt es in München in der Allianz Arena noch zu einem echten Schlagerspiel. Es kommt dann zum Südschlager gegen den VfB Stuttgart. Die Stuttgarter haben nach einer starken Rückrunde, immerhin sind die Stuttgarter das zweitbeste Team der Rückrunde, noch Chancen auf einen Platz in der Europa League. Das wird noch mal ein hartes Stück Arbeit für den FC Bayern. Deshalb sollte dann der FC Bayern mit der bestmöglichen Mannschaft antreten.
Auch wenn es tabellarisch für den FC Bayern um nichts mehr geht, ist es eine wichtige Partie. Zum einen sollte der FC Bayern seine starke Heimserie versuchen zu verteidigen. Immerhin ist der FC Bayern seit 38 Heimspielen in der Bundesliga ungeschlagen. Dann sollte man sich mit einem tollen Heimspiel gebührend von den eigenen Fans aus dieser Saison verabschieden und dann muß man sich schon etwas warm spielen für das Finale im DFB-Pokal eine Woche später in Berlin gegen Eintracht Frankfurt.

Redakteur

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02. Mai 2018, 13:36

2:2 - Die bessere Mannschaft ist ausgeschieden

Aus der Traum ! Ist das bitter ! Der FC Bayern dominierte Real Madrid in deren Stadion klar, hatte, wie schon im Hinspiel, viele gute Möglichkeiten, aber ein schlimmer Fehler von Sven Ulreich und eine krasse Fehlentscheidung des Schiedsrichters verhinderten den hoch verdienten Finaleinzug des FC Bayern. Am Ende spielte der FC Bayern 2:2 bei Real Madrid, leider nicht mehr als ein Achtungserfolg, für das Finale zu wenig. Die 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel wog zu schwer.
Der FC Bayern war in beiden Spielen gegen Real Madrid die klar bessere Mannschaft, umso bitterer ist das Ausscheiden.
Die starke Leistung in Madrid ist umso höher zu bewerten, da mit Manuel Neuer, Kingsley Coman, Arturo Vidal, Jerome Boateng und Arjen Robben fünf absolute Topspieler aufgrund von Verletzungen ausfielen.
Dafür war David Alaba wieder dabei. Niklas Süle spielte neben Mats Hummels in der Innenverteidigung und etwas überraschend saß Javier Martinez zunächst nur auf der Bank. Dafür stand Corentin Tolisso in der Startelf, die offensivere Variante. Martinez wurde erst in der Schlußphase eingewechselt.
Der FC Bayern legte einen Traumstart hin. Bereits nach wenigen Minuten brachte Joshua Kimmich den FC Bayern in Führung. Wieder Kimmich, der bereits im Hinspiel traf. Real Madrid zeigte sich aber wenig geschockt, suchte die Antwort und fand sie. Zunächst vergab noch Ronaldo, aber kurz darauf traf Benzema schnell zum Ausgleich. 1:1. Das Gegentor änderte aber nicht viel, denn der FC Bayern brauchte eh mindestens zwei erzielte Tore. Der FC Bayern suchte weiter den Weg nach vorne und hatte Chancen. Thomas Müller, Robert Lewandowski und Joshua Kimmich mit Möglichkeiten. Dann probierte es mal Real Madrid, aber Ronaldo und Ramos vergaben. In der Schlußphase der ersten Halbzeit vergaben noch Corentin Tolisso und Lewandowski weitere Gelegenheiten für den FC Bayern. Kurz vor der Pause gab es aber noch einen Aufreger. Bei einer Flanke in den Strafraum von Real Madrid geht der Ball ganz klar an die Hand, bzw. den Arm von Marcello. Das hätte Strafstoß für den FC Bayern geben müssen. Gab es aber nicht. Mal wieder hatte Real Madrid Glück mit dem Schiedsrichter. So ging es mit dem 1:1 in die Halbzeit. Dennoch war für den FC Bayern noch alles drin.
Die zweite Halbzeit begann dann aber mit einem Schock. Es waren erst wenige Sekunden gespielt, da spielte Tolisso einen Katastrophenpass zurück zu Sven Ulreich, Ulreich rutscht weg, am Ball vorbei, Benzema ist da und brauchte den Ball nur noch ins leere Tor zu schieben. Ist das bitter. Wie schon im Hinspiel erneut ein böser individueller Fehler, der zu einem Gegentor führte.
Der FC Bayern zeigte aber Charakter und Moral und versuchte zu antworten und hatte durch David Alaba die nächste Gelegenheit. Dann wurde Real noch mal gefährlich und hatte durch Modric und Ronaldo zwei Möglichkeiten den Sack zuzumachen. Der FC Bayern legte dann aber noch mal einen Gang zu und übte enormen Druck aus, schnürte Real in deren Hälfte regelrecht ein und spielte Real fast schon an die Wand. Niklas Süle scheiterte zunächst noch mit einem Versuch, aber kurz darauf fiel der verdiente Ausgleich. James Rodriguez erzielte den Treffer zum 2:2. Nun brauchte der FC Bayern noch ein Tor. Und die Chancen waren da. Tolisso und James Rodriguez probierten es, dann scheiterte Thomas Müller mit einer Gelegenheit. Auch Mats Hummels und Robert Lewandowski bekamen in der Schlußphase bei ihren Gelegenheiten den Ball nicht ins Tor. Es sollte einfach nicht sein. Real zitterte sich, auch mit unsportlichem Zeitspiel, über die Runden. So blieb es am Ende beim 2:2. Real Madrid steht völlig unverdient im Finale und die klar bessere Mannschaft ist ausgeschieden.
Man kann dem FC Bayern keinen großen Vorwurf machen. Die Jungs haben alles probiert, leider war, wie schon im Hinspiel, die Chancenverwertung wieder ein Thema. Zudem machte der FC Bayern in beiden Spielen jeweils einen groben Schnitzer, das ist auf diesem Niveau, auf dem oft Kleinigkeiten entscheidend sind, mindestens ein Schnitzer zuviel.
Sven Ulreich darf man aber keinen Vorwurf machen, auch wenn das zweite Gegentor in Madrid auf seine Kappe geht. Ulle hat bisher, gerade seitdem Jupp Heynckes wieder beim FC Bayern ist, eine überragende Saison gespielt.
Der FC Bayern hätte kurz vor der Halbzeit einen Strafstoß bekommen müssen. Wäre der FC Bayern mit einer Führung in die Halbzeit gegangen, wäre die Chance aufs Weiterkommen sicherlich deutlich größer gewesen. Aber auch so hätte man es schaffen können, leider fehlte (wieder mal) das Quäntchen Glück, das man in solchen Spielen braucht.
Für Jupp Heynckes war es das (wohl) letzte Champions League-Spiel in seiner großartigen Karriere. Er verabschiedet sich aus der Königsklasse mit einem tollen Spiel und einer großartigen Leistung seiner Mannschaft, leider blieb ihm die Krönung versagt. Aber 2013 wird immer in Erinnerung bleiben. Danke Jupp !
Der FC Bayern ist jetzt von fünf Spielzeiten viermal im Halbfinale gewesen. Auch das ist eine großartige Leistung. Viele andere Mannschaften, erst recht andere deutsche Mannschaften, können von so einer starken Bilanz nur träumen.
Mannschaften wie z.B. der FC Barcelona oder die Millionentruppen von Manchester City und Paris St. Germain hatten diese Saison nicht mal das Halbfinale erreicht.
Man sollte langsam mal aufhören jedes Jahr vom Triple zu faseln. Das Triple zu holen ist unglaublich schwer. Das haben noch nicht viele Vereine geschafft, der FC Bayern in über 118 Jahren Vereinsgeschichte genau einmal. Umso höher ist nach wie vor die Leistung aus der Saison 2012/13 zu bewerten, als der FC Bayern mit Jupp Heynckes das Triple holte.
Auch wenn es schwer fällt, aber das unglückliche und unverdiente Ausscheiden aus der Champions League sollte jetzt schnell abgehakt werden, denn der FC Bayern hat diese Saison noch ein großes Ziel. Das Finale im DFB-Pokal am 19.Mai 2018 in Berlin gegen Eintracht Frankfurt. Vorher stehen noch zwei Bundesligaspiele an, die der FC Bayern am besten noch anständig über die Bühne bringen sollte.
Für den FC Bayern geht es am kommenden Samstag in der Bundesliga weiter. Dann muß der FC Bayern beim 1.FC Köln antreten. Das könnte ein Spiel der Enttäuschten werden. Der 1.FC Köln steht bereits als Absteiger aus der 1.Fußball-Bundesliga fest und der FC Bayern nach dem unglücklichen Ausscheiden aus der Champions League in Madrid.

Redakteur

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30. April 2018, 13:21

C-Elf siegt gegen künftigen Trainer

Es war nur ein normales Bundesligaspiel zwischen den beiden Champions League-Spielen gegen Real Madrid. Dennoch hatte das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt einige Geschichten zu bieten. Zum einen treffen beide Teams am 19.Mai 2018 in Berlin im Finale um den DFB-Pokal erneut aufeinander, zum anderen war es ein Spiel gegen Frankfurts Trainer Niko Kovac, der ab der nächsten Saison Cheftrainer des FC Bayern wird und dann war es ein regelrechter Debütantenball. Gleich vier Nachwuchsspieler des FC Bayern, aus der U 19, bzw. aus der zweiten Mannschaft des FC Bayern standen in der Startformation. Lukas Mai, der gerade erst einen Profivertrag bis 2021 beim FC Bayern erhielt, begann in der Innenverteidigung. Für Mai war es aber bereits der zweite Einsatz bei den Profis. Schon im Bundesligaspiel bei Hannover 96 war er dabei. Auch in der Startformation im Spiel gegen Eintracht Frankfurt standen Niklas Dorsch, Meritan Shabani und Franck Evina, die alle drei ihr Bundesliga-Debüt gaben.
Was die Jungs leisteten war schon große Klasse. Trotz einer C-Elf gewann der FC Bayern klar mit 4:1 gegen Eintracht Frankfurt, wobei Niklas Dorsch nicht nur sein Bundesliga-Debüt gab, sondern auch gleich in seinem ersten Bundesligaspiel sein erstes Bundesligator zum wichtigen 1:0 erzielte.
Aber der Reihe nach. Der FC Bayern mußte auf eine ganze Reihe von wichtigen Spielern verzichten. So fehlten Manuel Neuer, Kingsley Coman, Arturo Vidal, Jerome Boateng, für den die Saison beim FC Bayern wohl leider bereits beendet ist, Arjen Robben, Javier Martinez und David Alaba allesamt verletzt. Zudem saßen u.a. James Rodriguez, Thomas Müller und Robert Lewandowski 90 Minuten auf der Bank. Joshua Kimmich stand zwar in der Startelf, wurde aber zur zweiten Halbzeit von Rafinha ersetzt. Niklas Süle und Thiago wurden im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt.
Lukas Mai verteidigte neben Mats Hummels in der Innenverteidigung, Niklas Dorsch kam im Mittelfeld zum Einsatz und Meritan Shabani und Franck Evina spielten im Offensivbereich neben Stoßstürmer Sandro Wagner. Auch Sebastian Rudy bekam mal wieder eine Gelegenheit sich zu zeigen, im defensiven Mittelfeld, hinter Dorsch und Corentin Tolisso.
Die erste Gelegenheit hatte dann Franck Evina für den FC Bayern, auf der anderen Seite probierte es Jovic für die Frankfurter. Kurz darauf die nächste Möglichkeit für den FC Bayern, wieder durch Evina. Dann Sandro Wagner mit einer guten Torchance für den FC Bayern. In der Folge passierte vor beiden Toren nicht viel, erst in der Schlußphase der ersten Halbzeit nahm die Partie Fahrt auf. Zunächst zwei gute Gelegenheiten für die Frankfurter. Erst vergab Gacinovic und dann war Jovic alleine vor Sven Ulreich, aber Ulle bewahrte den FC Bayern vor dem Rückstand. Es folgte der große Auftritt von Niklas Dorsch. Dorsch drückte den Ball ins Frankfurter Tor zur 1:0-Führung für den FC Bayern. Sein erstes Bundesligator gleich in seinem ersten Bundesligaspiel. Klasse. Mit der 1:0-Führung für den FC Bayern ging es in die Halbzeit.
Nachdem in der zweiten Halbzeit länger nicht viel passierte, kam dann der FC Bayern wieder zu Torchancen. Erst ein Versuch des eingewechselten Thiago, dann vergab Sandro Wagner eine gute Gelegenheit. Dann mal ein Versuch der Frankfurter durch Wolf. Doch dann nahm die Partie nochmal Fahrt auf. Wagner traf zum 2:0 für den FC Bayern. Die Vorentscheidung? Noch nicht. Denn kurz darauf kamen die Frankfurter wieder heran. Haller verkürzte auf 2:1. Dann eine Gelegenheit für die Frankfurter durch Fabian. Doch in der Schlußphase drehte der FC Bayern noch mal auf. Rafinha erzielte das erlösende und entscheidende 3:1 für den FC Bayern. Es war das erste Saisontor von Rafinha, bemerkenswert. Kurz danach fast das nächste Tor für den FC Bayern, aber Corentin Tolisso vergab eine gute Möglichkeit. Das vierte Tor fiel dann aber doch noch für den FC Bayern. Der eingewechselte Niklas Süle traf zum 4:1 für den FC Bayern.
Dabei blieb es dann. Am Ende gewann die C-Elf des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt klar mit 4:1. Diese zusammengewürfelte Bayern-Mannschaft mit vielen jungen Spielern und einigen Debütanten machte seine Sache im Großen und Ganzen sehr gut, auch wenn es verständlicherweise auch Phasen in dem Spiel gab, in denen es nicht so leicht aussah und die Abstimmung etwas fehlte, aber das ist natürlich ganz normal. Auf jeden Fall war der Sieg absolut verdient und das Spiel zeigte, dass der FC Bayern einige hoffnungsvolle Talente hat.
Im Hinblick auf das Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt konnte der FC Bayern damit ein Zeichen setzen, wenngleich die Mannschaften, vor allem die Mannschaft des FC Bayern, beim Finale in Berlin wohl deutlich anders aussehen wird.
Der FC Bayern ist jetzt seit 38 Heimspielen in der Bundesliga ungeschlagen, eine starke Serie und in der Bundesliga-Tabelle liegt der FC Bayern jetzt aktuell 24 Punkte vor dem Tabellenzweiten, dem FC Schalke 04.
Morgen am Dienstag gilt es. Dann steht das Rückspiel im Halbfinale der Champions League auswärts bei Real Madrid an. Der FC Bayern muß die äußerst unglückliche 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen. Das wird eine extrem schwere Aufgabe, zumal Arjen Robben definitiv für das Spiel in Madrid ausfallen wird. Wenigstens sind David Alaba und Javier Martinez wieder dabei und könnten eingesetzt werden. Viel Hoffnung kann man für morgen eigentlich nicht haben und Wunder gibt es nicht oft, aber immer wieder mal. Vielleicht ist ja morgen so ein Tag. Aufgrund der Großrotation gegen Eintracht Frankfurt, müßten die Bayern-Spieler weitestgehend frisch und ausgeruht sein, aber leider hat der FC Bayern, wie schon in den letzten Jahren auch, in den entscheidenden Spielen in der Champions League mal wieder große Verletzungssorgen. Aber jammern hilft nicht weiter. Dann müssen eben andere Spieler es richten. Vielleicht ist ja endlich mal in einem großen und wichtigen internationalem Spiel das Glück auf Seiten des FC Bayern. Wie man bei Real Madrid bestehen kann, zeigte kürzlich Juventus Turin. Vielleicht ist der FC Bayern auch mal zu sowas in der Lage. Die Hoffnung stirbt zuletzt...

Redakteur

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26. April 2018, 13:16

Der Fußballgott muß Real-Fan sein

Es ist unfassbar. Der FC Bayern war über weite Strecken im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid die klar bessere Mannschaft, hatte eine Fülle von Torchancen, aber man konnte sie nicht nutzen, hatte kein Spielglück, schon in der ersten Halbzeit mußten zwei Spieler des FC Bayern verletzt ausgewechselt werden, man machte einen Fehler und das reichte. Am Ende steht eine 1:2-Niederlage, die unglücklicher und unverdienter nicht hätte zustande kommen können.
Der FC Bayern hatte bereits, im Gegensatz zu Real Madrid, vor dem Spiel erhebliche Verletzungssorgen. Manuel Neuer, Kingsley Coman, Arturo Vidal und David Alaba fielen verletzt aus. Für Alaba spielte Rafinha. Ansonsten begann der FC Bayern äußerst offensiv. Mit Thomas Müller, James Rodriguez, Arjen Robben, Franck Ribery und Robert Lewandowski.
Bei Real Madrid stand Ex-Bayern-Spieler Toni Kroos in der Startelf.
Der FC Bayern legte gleich schwungvoll los. Thomas Müller hatte nach wenigen Sekunden die erste Gelegenheit für den FC Bayern. Doch dann der erste Schock. Es waren erst wenige Minuten gespielt, da verletzte sich Arjen Robben, ausgerechnet Robben, und mußte ausgewechselt werden. Für Robben kam Thiago ins Spiel. In der Folge neutralisierten sich die Mannschaften, es gab kaum Torraumszenen. Rafinha mit einem Versuch für den FC Bayern. Auf der anderen Seite probierte es Carvaja für Real, aber keine Gefahr. Dann aber ein Klasseangriff des FC Bayern, Joshua Kimmich war durch, zieht ab und bringt den FC Bayern mit 1:0 in Führung. Die Allianz Arena bebte. Es folgte aber der nächste Schock. Jerome Boateng verletzte sich und mußte ausgewechselt werden. Für Boateng kam Niklas Süle in die Partie. Dennoch war die Führung der Startschuß für den ersten Sturmlauf des FC Bayern. Kurz nach dem 1:0 hatte Franck Ribery die dicke Chance zu erhöhen. Dann Mats Hummels und Thomas Müller mit weiteren Gelegenheiten, aber das Tor fiel auf der anderen Seite. Marcelo zog ab und der Ball landete im Bayern-Tor. 1:1. Aus dem Garnichts. Der FC Bayern versuchte sofort zu antworten. Aber Robert Lewandowski vergab kurz vor der Pause die Chance zur erneuten Führung.
Unfassbar. Statt 2:0 oder 3:0 für den FC Bayern stand es 1:1 zur Halbzeit.
Die erste Gelegenheit nach dem Wechsel hatte auch der FC Bayern, doch dann der nächste Schock. Rafinha leitet mit einem Katastrophenfehler einen Real-Konter ein, den Asensio völlig frei vor Sven Ulreich zur Führung für Real abschließt. Das durfte alles nicht wahr sein. Was folgte war ein weiterer Sturmlauf des FC Bayern. Der FC Bayern schnürte Real Madrid regelrecht ein. Zweimal Franck Ribery mit der Möglichkeit zum Ausgleich. Dann Müller und Lewandowski bekommen die Kugel nicht rein. Nochmal Ribery, aber wieder nichts. Es war wie verhext. Dann der nächste Schlag. Javier Martinez mußte angeschlagen ausgewechselt werden. Für ihn kam Corentin Tolisso ins Spiel. Real Madrid dann mal mit etwas Entlastung und hatte durch Benzema eine Gelegenheit. Eigentlich, abgesehen von den beiden Toren, die einzige nennenswerte Torchance von Real in der gesamten Partie. Kurz vor Schluß vergab dann noch Robert Lewandowski eine gute Möglichkeit für den FC Bayern. Es sollte aber nicht sein. Am Ende verlor der FC Bayern absolut unglücklich und unverdient gegen Real Madrid mit 1:2. Es lief von Anfang an alles gegen den FC Bayern. Real weiß wohl bis jetzt noch nicht wie sie dieses Spiel gewinnen konnten.
Kleine Notiz am Rande. Weltfußballer Ronaldo spielte bei Real Madrid mit, den hatte der FC Bayern aber bestens im Griff. Von Ronaldo war bis auf eine Szene nichts zu sehen. Ein Tor von Ronaldo wurde zu Recht wegen Handspiel nicht gegeben.
Das 1:2 gegen Real Madrid war die erste Heimniederlage in einem Pflichtspiel des FC Bayern in dieser Saison und die erste Pflichtspiel-Heimniederlage nach über einem Jahr. Die letzte Heimniederlage in einem Pflichtspiel gab es auch gegen Real Madrid, im Viertelfinale der Champions League, auch mit 1:2, auch nach 1:0-Führung. Der FC Bayern schied damals dann ja in Madrid nach Verlängerung aus.
Dem FC Bayern kann man eigentlich keinen großen Vorwurf machen. Viel überlegener, wie es der FC Bayern war, kann man gegen eine Mannschaft wie Real Madrid kaum sein. Nur die Torchancen wurden ungenügend genutzt, ansonsten hätte der FC Bayern den Platz als Sieger verlassen. Und dass sich ausgerechnet im Spiel gegen Real Madrid zwei wichtige Spieler frühzeitig verletzt hatten, passt ins Bild.
Es ist fast jedes Jahr das gleiche Dilemma, spätestens im Halbfinale der Champions League. Pech mit Verletzungen und kein Spielglück. Da ist es fast egal, wer an der Seitenlinie beim FC Bayern steht. Ob Don Jupp, Carlo, Pep, Donald Duck oder Mickey Mouse. Jedes Jahr der gleiche Scheiß.
Man kann wohl davon ausgehen, dass der Fußballgott Real-Fan sein muß. Soviel Glück wie die in der Champions League haben, geht auf keine Kuhhaut mehr. Real steht überhaupt nur in diesem Halbfinale wegen einem unberechtigten Strafstoß in der letzten Runde. Letztes Jahr kam Real nur mit viel Glück gegen den FC Bayern weiter und jetzt hat Real schon wieder das Glück auf seiner Seite. Normal ist das nicht.
Was bleibt dem FC Bayern für das Rückspiel am kommenden Dienstag? Nur noch Hoffnung und das sich das Glück mal wendet. Aber wenn man realistisch ist, dann muß man davon ausgehen, dass es wieder nicht reichen wird, dass die Hypothek aus dem Hinspiel zu schwer wiegt. Aber wer weiß. Vielleicht gibt es ja ein Wunder. Vielleicht schafft es der FC Bayern ja so ein Spiel wie es Juventus Turin in der letzten Runde in Madrid hingelegt hatte, hinzulegen. Aber auch aufgrund der Personalsituation besteht darauf wohl kaum bis keine Hoffnung.
Vor dem Rückspiel in Madrid muß der FC Bayern aber noch am kommenden Samstag in der Bundesliga antreten. Dann geht es zu Hause in der Allianz Arena gegen Eintracht Frankfurt und dem ab der nächsten Saison neuen Bayern-Trainer Niko Kovac. Eine Generalprobe für das Finale im DFB-Pokal wird es wohl nicht, denn es ist davon auszugehen, dass, wie in den letzten Bundesligaspielen auch, wohl wieder die zweite Reihe des FC Bayern ran darf.

Redakteur

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23. April 2018, 13:51

Souveräner Sieg in Hannover

Die Generalprobe vor dem Halbfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Real Madrid ist dem FC Bayern gelungen. Im Bundesliga-Auswärtsspiel bei Hannover 96 kam der FC Bayern zu einem souveränen 3:0-Sieg.
Im Hinblick auf den Kracher gegen Real Madrid wurde beim FC Bayern wieder kräftig rotiert, allerdings fielen einige Spieler ohnehin wegen Verletzungen aus. Manuel Neuer und Kingsley Coman fehlen schon länger, darüber hinaus fehlten auch Arturo Vidal, für den diese Saison wohl bereits beendet ist, David Alaba und Corentin Tolisso verletzt.
Auf der Bank saßen zunächst u.a. Mats Hummels, Franck Ribery, Joshua Kimmich, Javier Martinez, Robert Lewandowski und Thomas Müller. Während Hummels, Ribery und Kimmich nicht zum Einsatz kamen, wurden Thomas Müller, zu Beginn der zweiten Halbzeit, und Martinez und Lewandowski im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt.
Dafür gab es ein Bundesliga-Debüt. Lukas Mai von der U 19 des FC Bayern stand in Hannover nicht nur im Kader, sondern gleich in der Startelf. Er spielte in der Innenverteidigung neben Jerome Boateng. Nilas Süle spielte im defensiven Mittelfeld. Sandro Wagner spielte in der Sturmspitze für Lewandowski. Mit Arjen Robben, Thiago und James Rodriguez stand Offensivpower dennoch auf dem Feld.
Der FC Bayern kontrollierte und dominierte vom Anpfiff weg, trotz einer besseren B-Elf, klar die Partie gegen eine Gegner, der hinten drin stand und auf Konter lauerte.
Thiago hatte dann die erste gute Gelegenheit für den FC Bayern. Kurz darauf bekam Sandro Wagner den Ball nicht ins Tor, genauso Niklas Süle im Nachsetzen. Dann wurde es mal im Bayern-Strafraum gefährlich. Füllkrug und Hübers mit zwei guten Gelegenheiten für Hannover 96. Es sollten die einzigen nennenswerten Gelegenheiten für die Niedersachsen in dieser Partie bleiben.
Auf der anderen Seite vergab erneut Wagner die Führung für den FC Bayern. Kurz vor der Pause vergab Thiago noch eine Möglichkeit für den FC Bayern. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit. Der FC Bayern war klar überlegen und hatte einige Möglichkeiten. Das einzige, dass fehlte, war ein Tor. Aber die Tore sollten dann in der zweiten Halbzeit fallen.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Thomas Müller für Arjen Robben ins Spiel. Und eben Müller war es dann auch, der den FC Bayern in der zweiten Halbzeit endlich in Führung brachte. Am Gesamtbild änderte sich im zweiten Durchgang nichts. Der FC Bayern dominierte und kontrollierte weiterhin klar das Spiel. Von Hannover 96 kam offensiv praktisch nichts erwähnenswertes mehr.
Der FC Bayern hatte alles Griff. Der ebenfalls eingewechselte Robert Lewandowski legte dann zum 2:0 für den FC Bayern nach. Kurz vor Schluß traf dann noch Sebastian Rudy, der mal wieder eine Chance in der Startelf erhielt, noch zum 3:0 für den FC Bayern. Es war das erste Bundesligator von Rudy für den FC Bayern.
Dabei blieb es dann. Ein souveräner und ungefährdeter 3:0-Auswärtssieg des FC Bayern bei Hannover 96. Debütant Mai, der die vollen 90 Minuten durch spielte, machte eine ordentliche Partie. Er wurde allerdings, wie die gesamte Bayern-Defensive, von harmlosen Hannoveranern kaum gefordert.
In der Bundesliga-Tabelle konnte der FC Bayern seinen Vorsprung auf den Tabellenzweiten Schalke 04 sogar noch etwas ausbauen. 22 Punkte beträgt aktuell der Vorsprung des FC Bayern.
Jetzt heißt es volle Konzentration auf Real Madrid. Am kommenden Mittwoch steigt der Kracher im Halbfinale in der Champions League. Das Hinspiel steigt in München in der Allianz Arena. Mit Real Madrid hat der FC Bayern noch eine Rechnung offen. Letzte Saison im Viertelfinale schied der FC Bayern äußerst unglücklich erst in der Verlängerung in Madrid aus, wobei der FC Bayern einiges an Pech mit merkwürdigen Schiedsrichterentscheidungen hatte. In der spanischen Meisterschaft läuft Real Madrid in dieser Saison zwar etwas der Musik hinterher, aber in der Champions League sind sie regelmäßig da, wenn es drauf an kommt.
Der FC Bayern wird auf jeden Fall zwei Toptage brauchen und vielleicht auch das Qäntchen Glück, wenn man gegen Real Madrid eine Chance haben will. Bitter ist, dass Kämpfer Arturo Vidal, der auch mal ein Zeichen setzen kann, verletzungsbedingt beim FC Bayern ausfällt.

Redakteur

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18. April 2018, 15:43

Nach Gala in Leverkusen im Pokalfinale

Der FC Bayern steht zum 22. Mal in der Vereinsgeschichte im Finale um den DFB-Pokal. Im Halbfinale setzte sich der FC Bayern auswärts bei Bayer Leverkusen, die zuletzt stark aufspielten, mit 6:2 (!) durch. Es war über weite Strecken eine Fußballdemonstration, die der FC Bayern in Leverkusen auf den Rasen zauberte.
Der FC Bayern trat mit der wohl aktuell best möglichen Mannschaft an. Neben den länger verletzten Manuel Neuer und Kingsley Coman fehlten auch Arturo Vidal und Corentin Tolisso verletzt. Für Vidal ist diese Saison wohl leider vorzeitig beendet.
James Rodriguez saß u.a. zunächst auf der Bank, wurde aber in der Schlußphase noch eingewechselt. Für James stand Thiago in der Anfangsformation. Ansonsten spielte beim FC Bayern alles was Rang und Namen hat. Arjen Robben, Franck Ribery, Thomas Müller, Robert Lewandowski....
Der FC Bayern legte los wie die berühmte Feuerwehr. Schon nach wenigen Minuten ging der FC Bayern in Führung. Erst vergab noch Thomas Müller, dann zog Javier Martinez ab, Robert Lewandowski stand da, wo ein Mittelstürmer zu stehen hat. 1:0 für den FC Bayern. Bayer Leverkusen antwortete in Person von Volland, aber kein Tor. Das fiel kurz darauf wieder auf der anderen Seite. Lewandowski stand wieder goldrichtig und markierte das frühe 2:0 für den FC Bayern. Welch ein Auftakt !
Die Leverkusener aber wenig geschockt und suchten den Weg nach vorne und trafen. Lars Bender mit dem Anschlußtor für Bayer Leverkusen. Das Halbfinale hielt was man sich von ihm versprechen konnte. Der FC Bayern dominierte zwar die Partie, aber die Leverkusener setzten den einen oder anderen Nadelstich. Sven Bender mit einer Gelegenheit für Leverkusen. Auf der anderen Seite ein Versuch von Thomas Müller. Dann hatte Bellarabi mit einem Schuss die Chance für Leverkusen, aber Sven Ulreich im Bayern-Tor auf dem Posten. Kurz vor der Pause hatte Javier Martinez noch eine Gelegenheit für den FC Bayern. Mit einer 2:1-Führung für den FC Bayern ging es in die Halbzeit.
Kurz nach der Pause rettete Sven Ulreich mit einer Weltklasseparde gegen den Leverkusener Bellarabi dem FC Bayern die Führung. Und dann begannen die Müller-Festspiele. Kurz nach der Leverkusener Großchance traf Thomas Müller zum ersten Mal in dem Spiel ins Tor. 3:1 für den FC Bayern. Dann Tor für Leverkusen? Nein. Ein Treffer von Volland wurde zu Recht wegen Abseits nicht gegeben. Der nächste Treffer, der auch zählte, fiel wieder auf der anderen Seite. Thiago traf zum 4:1 für den FC Bayern. Die mutmaßliche Entscheidung in dem Spiel. Der FC Bayern hatte aber noch nicht fertig und legte nach. Arjen Robben zog ab, Thomas Müller lenkte den Ball irgendwie ins Tor. 5:1 ! Bailey traf dann noch für die Leverkusener, aber das war nicht mehr als ein Schönheitsfehler bei der Bayern-Gala. Den Schlußpunkt setzte dann der FC Bayern. Erneut war es Thomas Müller, der noch zum 6:2 für den FC Bayern traf. Ein Dreierpack von Thomas Müller. Weltklasse !
Bayer Leverkusen spielte zwar phasenweise ordentlich mit, aber der FC Bayern nutze seine Torchancen besser, dominierte weitestgehend das Spiel und gewann die Partie auch in der Höhe mit 6:2 absolut verdient. Damit gewann der FC Bayern auch das dritte Spiel in dieser Saison gegen Bayer Leverkusen, nachdem der FC Bayern bereits beide Punktspiele in dieser Saison mit jeweils 3:1 gegen Bayer Leverkusen gewann.
Auf wen der FC Bayern im DFB-Pokalfinale am 19.Mai 2018 in Berlin treffen wird entscheidet sich im zweiten Halbfinale zwischen Schalke 04 und Eintracht Frankfurt, das heute Abend ausgetragen wird.
Wenn der FC Bayern so eine Leistung und Form wie beim Pokalspiel in Leverkusen auch im Halbfinale in der Champions League gegen Real Madrid an den Tag legen sollte, dann wäre der FC Bayern gegen Real Madrid sicherlich nicht chancenlos. Allerdings ist Real Madrid natürlich noch mal eine andere Hausnummer.
Bevor das Hinspiel im Halbfinale der Champions League gegen Real Madrid an steht, muß der FC Bayern aber vorher, am kommenden Samstag, erst mal in der Bundesliga auswärts bei Hannover 96 antreten. In Hannover wird der FC Bayern dann wohl wieder mit einer B-Elf antreten. Dass aber die Spieler aus der zweiten Reihe auch was drauf haben, hatten zuletzt die Spiele in Augsburg und gegen Borussia Mönchengladbach gezeigt, die beide klar gewonnen wurden.

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16. April 2018, 13:59

Revanche geglückt

Mit 1:2 verlor der FC Bayern auswärts das Hinspiel in dieser Saison gegen Borussia Mönchengladbach. Im Rückspiel in der Allianz Arena konnte der FC Bayern aber den Spieß umdrehen und siegte nach Anlaufschwierigkeiten und Rückstand am Ende klar und hoch verdient mit 5:1 und dass, obwohl nicht die beste Elf des FC Bayern auf dem Platz stand.
Aufgrund von Verletzungen fehlten Manuel Neuer, Kingsley Coman und Arturo Vidal. Jerome Boateng war nicht im Kader.
Auf der Bank saßen zunächst u.a. James Rodriguez, Robert Lewandowski, Arjen Robben, Franck Ribery und Javier Martinez. James (für Thomas Müller) zu Beginn der zweiten Halbzeit und Lewandowski im Verlauf der zweiten Halbzeit wurden aber noch eingewechselt.
Niklas Süle begann in der Innenverteidigung für Boateng, David Alaba war wieder fit und stand in der Startformation, Sebastian Rudy spielte im defensiven Mittelfeld, auch Corentin Tolisso bekam mal wieder eine Chance, offensiv sollten Thiago und Juan Bernat wirbeln und Sandro Wagner spielte für Lewandowski in der Sturmspitze.
Der FC Bayern fand anfangs überhaupt nicht ins Spiel und war in den ersten Minuten kaum am Ball. Fast folgerichtig geriet der Meister schon früh in Rückstand. Drmic brachte die Gladbacher in Front. Dieses Gegentor war wie ein Weckruf für den FC Bayern. In der Folge übernahm der FC Bayern immer mehr die Initiative und die Kontrolle über das Spiel.
Thomas Müller hatte dann die erste gute Gelegenheit für den FC Bayern. Dann wieder Thomas Müller mit einer Möglichkeit. Corentin Tolisso mit einem Versuch. Doch dann war es passiert. Tor für den FC Bayern durch Sandro Wagner. Der Ausgleich. Und der FC Bayern legte nach. Kurz vor der Pause ging der FC Bayern sogar in Führung. Wieder traf Wagner. 2:1 für den FC Bayern. Spiel gedreht. Das war auch der Halbzeitstand.
In der zweiten Hälfte spielte dann eigentlich nur der FC Bayern, der immer besser in Schwung kam. Sebastian Rudy mit dem ersten Versuch nach der Pause. Kurz darauf Wagner mit der Möglichkeit, vergeben, aber im Nachsetzen war Thiago zur Stelle und drückte den Ball zum 3:1 für den FC Bayern ins Gladbacher Tor. Der FC Bayern jetzt wie im Rausch. Kurz darauf fast das nächste Tor, aber der eingewechselte James Rodriguez traf leider nur den Pfosten. Die nächste Gelegenheit für den FC Bayern vergab Tolisso. Aber dann machte es Alaboom ! David Alaba zog einfach mal ab und traf. 4:1 für den FC Bayern. Das Spiel war damit endgültig entschieden. Der FC Bayern war aber noch nicht satt. Tolisso mit einem erneuten Versuch. Der eingewechselte Robert Lewandowski trug sich dann auch noch in die Torschützenliste ein und traf zum 5:1 für den FC Bayern. Kurz vor Schluß hätte Lewandowski fast noch das halbe Dutzend voll gemacht, konnte die Torchance aber nicht nutzen.
So blieb es am Ende bei dem auch in der Höhe absolut verdienten 5:1-Sieg für den FC Bayern. Nach Schwierigkeiten zum Start des Spiels und dem frühen Rückstand drehte der FC Bayern immer mehr auf und spielte die Gladbacher phasenweise an die Wand. Von den Gladbachern kam, abgesehen von deren frühen Tor, offensiv im gesamten Spiel nichts erwähnenswertes.
Der FC Bayern ist jetzt seit 37 Heimspielen in der Bundesliga ungeschlagen. Das ist eine starke Serie.
In der Bundesliga-Tabelle liegt der alte und neue Deutscher Meister mit 20 Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Schalke 04.
Jetzt geht es auch in den Pokalwettbewerben um die Titel. Der FC Bayern steht in zwei Halbfinals. Aber um die Finals zu erreichen, stehen in den Pokalwettbewerben extrem hohe Hürden vor dem FC Bayern, die bewältigt werden müssen. Bevor nächste Woche der Kracher in der Champions League gegen Real Madrid ansteht, muß der FC Bayern bereits morgen am Dienstag im Halbfinale des DFB-Pokal auswärts bei Bayer Leverkusen antreten. Das wird eine extrem schwere Partie. Um das DFB-Pokalfinale in Berlin zu erreichen, braucht der FC Bayern in Leverkusen wohl eine außergewöhnlich gute Leistung. Die Leverkusener sind zur Zeit in Topform und konnten zuletzt zweimal klar in Spitzenspielen mit 4:1 gewinnen, in Leipzig und gegen Eintracht Frankfurt.
Es wäre schön, wenn die Männer des FC Bayern es den Frauen des FC Bayern nach machen würden. Denn das Frauenteam des FC Bayern erreichte durch einen 3:1-Heimsieg gegen Turbine Potsdam das Finale des DFB-Pokal und trifft dort in Köln auf den VfL Wolfsburg.

Redakteur

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