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13. Dezember 2018, 12:12

Sieg verspielt, aber Gruppensieger

Geschafft ! Der FC Bayern schließt die Gruppenphase der Champions League als Gruppensieger ab. Zum Abschluß der Vorrunde lieferten sich Ajax Amsterdam, das vom ehemaligen Amateure-Trainer des FC Bayern, Erik ten Hag trainiert wird, einen offenen Schlagabtausch. In der zweiten Halbzeit wurde es gar ein wildes Spiel. Am Ende erreichte der FC Bayern ein 3:3, das zum Gruppensieg reichte.
Beim FC Bayern fehlten verletzt Corentin Tolisso, James Rodriguez und Arjen Robben. Thiago und Kingsley Coman saßen zunächst auf der Bank, wurden aber beide im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt. Mats Hummels und Javier Martinez saßen beide das komplette Spiel auf der Bank.
Der FC Bayern agierte ungewohnt und ließ dem Gegner das Spiel machen, um selbst auf schnelle Konter zu setzen. So spielen die anderen Mannschaften meist gegen den FC Bayern. Und die ersten Gelegenheiten ergaben sich früh für den FC Bayern, aber Serge Gnabry vergab die ersten Möglichkeiten für den FC Bayern. Dazwischen hatte van de Beek die erste Gelegenheit für Ajax. Die nächste Gelegenheit hatte wieder der FC Bayern, aber wieder vergab Gnabry, doch kurz darauf war es passiert und der FC Bayern ging in Führung. Robert Lewandowski traf für den FC Bayern. Das Spiel nahm immer mehr an Tempo und Fahrt auf. Ziyech und van de Beek hatten dann die nächsten Möglichkeiten für Ajax, auf der anderen Seite vergab Lewandowski den zweiten Treffer für den FC Bayern. So ging die ersten Halbzeit mit einer 1:0-Führung für den FC Bayern zu Ende.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit blieben Torchancen dann zunächst Mangelware, die ersten beiden Gelegenheiten hatte dann Ajax durch Neres und Ziyech. Doch dann war der Ball im Tor des FC Bayern. Tadic traf zum 1:1. Alles wieder offen im Kampf um den Gruppensieg und plötzlich kam Farbe ins Spiel. Ajax-Spieler Wöber sah zunächst nach einem brutalen Foul an Leon Goretzka völlig zu Recht die Rote Karte, aber nur wenige Minuten später mußte auch Thomas Müller nach einer Roten Karte vom Feld. Müller hatte das Bein zu hoch und traf Tagliafico am Kopf. Auch wenn die Aktion von Müller sicher keine Absicht war, ist die Entscheidung vertretbar.
Die Platzverweise läuteten eine turbulente Schlußphase ein. Plötzlich gab es Strafstoß für Ajax Amsterdam. Jerome Boateng stellte sich im Bayern-Strafraum etwas dusselig gegen Dolberg an. Mal wieder Boateng, der nicht gut aussah. Tadic ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte den Strafstoß zur 2:1-Führung für Ajax Amsterdam. Zu diesem Zeitpunkt war Ajax Gruppensieger. Aber der FC Bayern kam zurück im Stile einer Spitzenmannschaft. Nur wenige Minuten später gab es erneut Strafstoß, aber auf der anderen Seite. Thiago wurde von Tagliafico im Ajx-Strafraum klar gefoult. Strafstoß für den FC Bayern war die absolut richtige Entscheidung. Robert Lewandowski trat an und verwandelte zum 2:2. Dann folgte der große Auftritt von Kingsley Coman. Kurz vor Schluß zirkelte Coman den Ball herrlich ins Ajax-Tor zur erneuten Führung des FC Bayern. Der King is back.
Das sollte es doch eigentlich gewesen sein, war es aber leider nicht. Es gab sieben Minuten Nachspielzeit. In der 5. Minute der Nachspielzeit lag der Ball dann zum dritten mal im Bayern-Tor. Niklas Süle versuchte bei einem Angriff von Ajax Amsterdam zu retten, aber traf dabei ins eigene Tor. Mal wieder ein Eigentor von Niklas Süle. 3:3 ! Dabei blieb es dann nach einem aufregenden Spiel. Ärgerlich ist zwar, dass der FC Bayern in der Nachspielzeit den Sieg unnötig aus der Hand gab, aber mit dem 3:3-Unentschieden gegen eine starke Ajax-Mannschaft kann man auf jeden Fall leben, zumal es dem FC Bayern zum Gruppensieg reichte.
Allerdings drei Gegentore in einer Halbzeit sind dann doch etwas zu viel. Nach vorne hin wurden die Torchancen gut genutzt, drei Tore muß man erstmal in Amsterdam machen, zumal der FC Bayern noch das eine oder andere Tor mehr hätte machen können, vielleicht sogar müssen.
Erfreulich ist auch, dass Thiago und Coman scheinbar auf dem richtigen Weg sind nach ihren Verletzungen. Thiago wurde vor dem Strafstoß zum 2:2 gefoult und Coman traf sogar sehenswert zur zwischenzeitlichen 3:2-Führung für den FC Bayern.
Der FC Bayern beendet seine Champions League-Gruppe als ungeschlagener Gruppensieger mit 15:5 Toren und 14 Punkten mit zwei Punkten Vorsprung vor Ajax Amsterdam. Eine starke Bilanz.
Auf wen der FC Bayern im neuen Jahr im Achtelfinale der Champions League treffen wird, das wird die Auslosung zeigen, die am kommenden Montag in Nyon statt findet. Auch als Gruppensieger droht dem FC Bayern im Achtelfinale ein echter Kracher. Mögliche Gegner für den FC Bayern im Achtelfinale sind Atletico Madrid, Tottenham Hotspur, FC Liverpool, Olympique Lyon, AS Rom und Manchester United.
Da scheint es fast egal zu sein, ob man Gruppensieger oder Gruppenzweiter wurde, es wird auf jeden Fall einen schweren Brocken im Achtelfinale geben. Aber leichte Gegner gibt es spätestens im Achtelfinale ohnehin nicht mehr.
Jetzt geht es für den FC Bayern aber erstmal in den Jahresendspurt in der Bundesliga und da stehen bis zur Winterpause noch drei schwere Spiele für den FC Bayern auf dem Programm. Zunächst am kommenden Samstag auswärts bei Hannover 96, dann unter der Woche im letzten Heimspiel des Kalenderjahres 2018 gegen RB Leipzig und schließlich zum Abschluß der Hinrunde auswärts bei Eintracht Frankfurt. In den Spielen geht es für den FC Bayern darum den Rückstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund zumindest nicht größer werden zu lassen und einen Champions League-Platz in der Bundesliga-Tabelle zu festigen.

Redakteur

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10. Dezember 2018, 10:09

Klarer Sieg im Derby

Der FC Bayern konnte endlich mal wieder ein Heimspiel in der Bundesliga gewinnen. Nach zuletzt vier Bundesliga-Heimspielen ohne Sieg gab es im Bayerischen Derby einen klaren und nie gefährdeten 3:0-Sieg gegen den 1.FC Nürnberg.
Personell kann der FC Bayern fast wieder aus dem Vollen schöpfen. Neben den noch länger Verletzten Corentin Tolisso und James Rodriguez fehlte lediglich Arjen Robben leicht angeschlagen.
Der FC Bayern zeigte von Beginn an wer Herr im Haus ist und dominierte die Partie vom Anpfiff weg.
Es dauerte dann auch nur wenige Minuten und der FC Bayern ging in Führung. Robert Lewandowski traf und erzielte das 1:0. Der FC Bayern war in der Folge bemüht gleich nach zu legen, um früh für klare Verhältnisse zu sorgen. Franck Ribery vergab zunächst eine Gelegenheit und auch Lewandowski brachte den Ball bei einer weiteren Chance nicht im Tor unter. Doch nur wenige Minuten später machte er es besser und traf zum zweiten mal in der Partie. Zunächst donnerte Leon Goretzka den Ball ans Aluminium, aber Lewandowski stand goldrichtig und drückte den Ball zum 2:0 für den FC Bayern über die Linie. Danach schaltete der FC Bayern zwar einen Gang zurück, hatte aber weiterhin Ball und Gegner klar im Griff. So ging es mit einer absolut verdienten 2:0-Führung für den FC Bayern in die Pause.
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit begann der FC Bayern wie die Feuerwehr. Joshua Kimmich hatte schnell die nächste Gelegenheit für den FC Bayern. Doch dann kam Franck Ribery und erzielte nur ein paar Minuten später das Tor zum entscheidenden 3:0 für den FC Bayern. Es war das erste Bundesliga-Tor von Franck Ribery in dieser Saison.
Plötzlich, bei aussichtslosem Rückstand wagten sich dann die Nürnberger mal in Richtung Tor des FC Bayern und hatten sogar eine Gelegenheit, aber Kerk vergab. Es sollte die einzige nennenswerte Offensivaktion der Nürnberger im gesamten Spiel bleiben. Der FC Bayern versuchte dann aber nochmal zu erhöhen. Kingsley Coman, der genauso wie Thiago nicht in der Startelf stand, aber im Verlauf der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, vergab noch eine Möglichkeit und Joshua Kimmich nagelte den Ball kurz vor Schluß noch ans Aluminium.
So blieb es am Ende beim hoch verdienten 3:0-Sieg des FC Bayern gegen den 1.FC Nürnberg. Der Sieg hätte bei besserer Chancenverwertung durchaus aber um das ein oder andere Tor höher ausfallen können. Von den Nürnbergern war offensiv, bis auf eine Gelegenheit, fast nichts zu sehen. Manuel Neuer im Bayern-Tor verlebte ein recht ruhiges Spiel.
Durch den Derbysieg konnte sich der FC Bayern in der Bundesliga-Tabelle immerhin um einen Platz, vom vierten auf den dritten Platz, verbessern. Der FC Bayern liegt aber weiterhin zwei Punkte hinter dem Tabellenzweiten Borussia Mönchengladbach und neun Punkte hinter Tabellenführer Borussia Dortmund.
Bis Weihnachten stehen für den FC Bayern noch vier Pflichtspiele auf dem Programm. Drei Spiele in der Bundesliga und ein Spiel in der Champions League.
Und damit geht es für den FC Bayern am kommenden Mittwoch weiter. Dann steht für den FC Bayern in der Champions League das schwere Auswärtsspiel bei Ajax Amsterdam auf dem Programm. Im Hinspiel in München tat sich der FC Bayern lange schwer und mußte sich mit einem 1:1 begnügen. Das sollte Warnung genug sein.
Zwar hat sich der FC Bayern bereits für das Achtelfinale in der Champions League qualifiziert, dennoch ist das Spiel in Amsterdam nicht ganz unwichtig. Immerhin geht es noch um den Gruppensieg, dafür würde dem FC Bayern bereits ein Unentschieden reichen, was aber schwer genug wird. Der Gruppensieg wäre aber nicht ganz unwichtig. Zum einen würde einem dann nicht schon im Achtelfinale die ganz großen Kaliber drohen, denn als Gruppensieger spielt man im Achtelfinale gegen einen Gruppenzweiten und man hätte das Rückspiel daheim, was auch ein Vorteil sein kann, aber nicht muß.
Und dann wäre es generell schön, wenn der FC Bayern seinen Aufwärtstrend auch in Amsterdam fortsetzen würde und sich weiteres Selbstvertrauen für die letzten drei schweren Bundesliga-Spiele in diesem Kalenderjahr holen würde.

Redakteur

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03. Dezember 2018, 13:05

Einige Mitglieder hetzen gegen Uli Hoeneß und spalten den Verein

Seit einiger Zeit gibt es eine kleine Gruppierung von Mitgliedern des FC Bayern die gezielt und mit populistischen Behauptungen und verbalen Angriffen gegen unseren Präsidenten Uli Hoeneß hetzen.
Das darf die große Mehrheit der Mitglieder und Fans des FC Bayern nicht wortlos hinnehmen. Diese Leute spalten und schaden dem FC Bayern.
Die berühmt berüchtigte Pressekonferenz, die Uli Hoeneß, Kalle Rummenigge und Hasan Salihamidzic vor einigen Wochen gaben und die von diversen Leuten, ganz klar zu Unrecht, kritisiert wird, lief vielleicht mit dem ein oder anderen Kommentar nicht ganz glücklich ab, aber im Kern hatten die absolut recht. Wie die Medien und sogenannte Experten ständig sich über den FC Bayern das Maul zerreisen und alles schlecht reden, hat mit seriösen Journalismus nichts zu tun. Gerade die Experten, die größten Klugscheisser, denken ständig, dass sie Insiderwissen hätten und tun so, als ob sie alles besser wüßten. Auch ein Herr Hamann oder ein Herr Matthäus haben auch nicht immer nur gut gespielt.
Und gerade ein Herr Matthäus sollte sich in der Bewertung einer PK oder beim Kritisieren von verdienten Leuten zurück halten. Wer sich mit dem Kriegsverbrecher und Diktator Putin trifft, sollte sich aus derartigen Diskussionen raus halten. Lieber so eine PK abhalten, als sich mit jemanden wie Putin treffen. Und hat nicht gerade ein Herr Matthäus früher die ein oder andere Äusserung getätigt, die mehr als fragwürdig war? Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeissen.
Was auf der Jahreshauptversammlung am letzten Freitag abgelaufen ist, spottet jeder Beschreibung. Gerade eine Person, Namen nennen wir nicht, um der Person nicht noch weiter Aufmerksamkeit zu geben, hat gegenüber Uli Hoeneß und auch anderen eine derartige Respektlosigkeit öffentlich an den Tag gelegt, die ihres gleichen sucht. Wenn diese Person so ein Schlaumeier ist und glaubt vieles wäre nicht richtig, dann soll der sich doch als Bayern-Präsident zur Wahl stellen. Aber solche Nestbeschmutzer können wir beim FC Bayern nicht gebrauchen. Der Kerl scheint nur ein Selbstdarsteller zu sein, der die Jahreshauptversammlung mißbrauchte, um gegen Uli Hoeneß zu hetzen. Leider müssen wir solche Leute in einer Demokratie ertragen.
Paul Breitner hatte nur seine Meinung gesagt? Mag sein, aber Uli Hoeneß hatte über Juan Bernat auch nur seine Meinung gesagt. Man hätte es vielleicht etwas eleganter ausdrücken können als Bernats Leistung als "Scheißdreck" zu bezeichnen, aber Fakt ist, dass man die guten Spiele von Juan Bernat beim FC Bayern an einer Hand abzählen kann. Bernat war ein Fehleinkauf. Punkt.
Wer Uli Hoeneß kennt, der weiß, dass er immer ein offenes Ohr für ehemalige Spieler des FC Bayern hatte und hat und dass er, soweit möglich, immer für sie da war und dass die Bayern-Familie niemanden vergisst. Da muß schon einiges vorgefallen sein, bis Uli Hoeneß jemanden wie Paul Breitner nahelegt sich auf der Ehrentribüne nicht mehr sehen zu lassen. Einige Leute sollten sich lieber erstmal informieren bevor sie sich ein Urteil bilden oder am besten ganz ruhig sein.
Das Stadion gehört zwar nicht Uli Hoeneß persönlich, aber dem FC Bayern und als Präsident des FC Bayern ist er sozusagen Hausherr und der Hausherr entscheidet, wer erwünscht ist und wer nicht.
Der Vergleich mit Katar bei Paris St. Germain und dem FC Bayern hinkt gewaltig. Die Kataris bestimmen über Paris St. Germain, der FC Bayern hat lediglich eine Fluggesellschaft aus Katar als Sponsor. Die haben aber beim FC Bayern nichts zu sagen und auch nichts zu entscheiden. Und das Geheuchel wegen Verletzung der Menschenrechte ist lächerlich. Der FC Bayern braucht das Geld und hat in Katar im Winter optimale Trainingsbedingungen. Wenn der FC Bayern darauf verzichten würde, dann würden die Kararis sicherlich trotzdem nix ändern. Außerdem kann man nur was bewegen, wenn man im Gespräch bleibt und nicht durch Boykott. Zudem geht es um den FC Bayern. Es wäre verantwortungslos auf die Gelder aus Katar und auf das Trainingslager in Katar zu verzichten. Und warum immer Katar? Wenn es um die Menschenrechte geht, dann dürfte man auch keine Kontakte nach China pflegen, wo nahezu tagtäglich die Menschenrechte mit Füssen getreten werden.
Uli Hoeneß hat als Präsident jedes Recht sich zum Tagesgeschäft und zu Themen rund um den FC Bayern zu äussern, wie er es für nötig hält.
Der Gipfel der Unverschämtheit war, dass irgend jemand eine Nordkorea-Flagge bei der Jahreshauptversammlung am letzten Freitag aufgehängt hatte. Wie kommt so ein Mist in die Halle?
Das was der FC Bayern heute ist und in den letzten knapp 50 Jahren erreicht hatte, hat der FC Bayern in erster Linie Uli Hoeneß zu verdanken. Erst als Spieler, dann vor allem als Manager und später als Präsident. Ohne Uli Hoeneß wäre der FC Bayern in den letzten Jahrzehnten nicht so erfolgreich gewesen und wäre wirtschaftlich nicht so stark geworden. Der FC Bayern ist Uli Hoeneß und Uli Hoeneß ist der FC Bayern.
Die große Mehrheit der Bayern-Fans steht zu Uli Hoeneß. Wir, die große Mehrheit, dürfen es nicht zulassen, dass eine kleine Gruppierung, eine kleine Minderheit, unseren FC Bayern spaltet und den FC Bayern und Uli Hoeneß in den Schmutz zieht. Wer gegen Uli Hoeneß hetzt, hetzt auch gegen den FC Bayern. Das sind nichts weiter als Nestbeschmutzer.
Wenn es denen beim FC Bayern nicht mehr gefällt oder diese Personen ein Problem mit Uli Hoeneß haben, dann sollten die bitte den Verein verlassen und sich einen anderen Verein suchen. Diese Leute bringen nur Unruhe in den Verein, spalten die Anhängerschaft und schaden am Ende des Tages dem Verein.
Kritik darf man gerne äussern, das ist kein Problem. Aber was derzeit abläuft ist nicht nur Kritik, dass ist eine Schmutzkampagne gegen Uli Hoeneß. Zur Erinnerung. Bei dieser berühmten PK saßen auch Kalle Rummenigge und Salihamidzic zusammen mit Uli Hoeneß auf dem Podium, aber die Hetze ergießt sich praktisch nur über Uli Hoeneß.
Wir stehen zu Uli Hoeneß, werden für ihn kämpfen und werden ihn gegen diese verbalen Angriffe und gegen diese Schmutzkampagne der Nestbeschmutzer verteidigen.

Redakteur

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03. Dezember 2018, 09:20

Starker FC Bayern siegt in Bremen

Ist der FC Bayern jetzt über den Berg? Das kann man noch nicht mit Gewissheit sagen und das werden die nächsten Spiele erst zeigen. Aber im Bundesliga-Auswärtsspiel bei Werder Bremen zeigte sich der FC Bayern endlich auch mal wieder in der Bundesliga dominant, ließ hinten wenig zu und siegte nach einer insgesamt starken Vorstellung hoch verdient mit 2:1.
Beim FC Bayern fehlten weiter die länger verletzten Corentin Tolisso und James Rodriguez. Zudem mußte Mats Hummels nach Krankheit und auch kurzfristig Arjen Robben leicht angeschlagen passen.
Dafür waren aber mit Kingsley Coman und Thiago zwei Spieler wieder im Kader, die seit längerer Zeit verletzungsbedingt ausfielen. Beide saßen aber zunächst auf der Bank. Auch wieder mit dabei war Serge Gnabry, der zuletzt angeschlagen ausfiel. Gnabry stand sogleich als Robben-Ersatz in der Startelf.
Der FC Bayern übernahm vom Anpfiff weg das Kommando in der Partie und dränge die Bremer an den eigenen Strafraum. Die erste gute Gelegenheit für den FC Bayern hatte dann schon nach wenigen Minuten Robert Lewandowski, vergab aber. Einige Minuten später die nächste gute Aktion des FC Bayern. Franck Ribery wurde im Bremer Strafraum klar gefoult, der fällige Strafstoßpfiff blieb aber aus, das Spiel lief weiter und dann kam der erste große Auftritt von Serge Gnabry. Mit der nächsten Möglichkeit brachte er den FC Bayern in Führung. Damit hatten sich auch die möglichen Strafstoßdiskussionen erübrigt.
Thomas Müller hatte dann die Gelegenheit den Vorsprung auszubauen, vergab aber. In der Folge hatten dann die Bremer ihre beste Phase im gesamten Spiel. Zunächst vergab noch der Bremer Sahin , aber nur wenig später gelang Osako der überraschende Ausgleich für die Bremer. Ein Tor aus dem berühmten Nichts, bei dem Manuel Neuer im Bayern-Tor allerdings nicht gut aussah.
Kurz darauf der nächste Schreckmoment für den FC Bayern. Franck Ribery mußte angeschlagen ausgewechselt werden. Für ihn kam Kingsley Coman in die Partie und gab nach langer Verletzungspause sein Comeback. Bis zur Halbzeit passierte dann nicht mehr viel. Der FC Bayern dominierte und kontrollierte weiter das Spiel, aber große Möglichkeiten sprangen nicht mehr heraus. So ging es mit dem 1:1 in die Pause.
Der FC Bayern kam wie die Feuerwehr aus der Kabine und legte rasant los. Thomas Müller und Niklas Süle vergaben früh in der zweiten Halbzeit zwei gute Gelegenheiten. Aber nur wenig später war es passiert. Der FC Bayern ging erneut in Führung und wieder traf Serge Gnabry. 2:1 für den FC Bayern.
Der FC Bayern dominierte weiter die Partie, suchte die Entscheidung und drückte auf den nächsten Treffer. Aber es wollte kein weiteres Tor gelingen. Die Bremer hatten offensiv nicht viel zu bieten, so dass die Bayern-Abwehr selten geprüft wurde. Mit einer Ausnahme. Kruse vergab noch eine gute Gelegenheit für dir Bremer. Da mußte man tief durch atmen, aber ansonsten agierte die Bayern-Defensive diesmal äußerst souverän. Bei den Bremern kam noch Ex-Bayern-Spieler Claudio Pizarro in die Partie, konnte aber auch nicht mehr für eine Wende sorgen. Erfreulich war beim FC Bayern noch, dass in der Schlußphase Thiago ins Spiel kam und damit nach längerer Verletzungspause, genauso wie Coman, sein Comeback gab.
In der Nachspielzeit sah der Bremer Moisander noch die Gelb/Rote Karte, was aber am Spiel nichts mehr änderte. Der FC Bayern brachte den Sieg am Ende souverän und ohne große Mühe über die Bühne und gewann bei Werder Bremen am Ende völlig verdient mit 2:1. Aufgrund der Torchancen und der Überlegenheit des FC Bayern hätte der Sieg eigentlich sogar höher ausfallen müssen. Aber am wichtigsten sind diese ganz wichtigen drei Punkte.
Durch den Sieg in Bremen konnte sich der FC Bayern in der Bundesliga-Tabelle immerhin vom fünften auf den vierten Platz verbessern. Der Rückstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund beträgt zwar weiterhin neun Punkte, aber den Rückstand auf den Tabellenzweiten Borussia Mönchengladbach konnte der FC Bayern bis auf zwei Punkte verkürzen.
Durch die Rückkehr von Coman und Thiago hat man jetzt wieder etwas mehr Möglichkeiten und das belebt auch wieder den Konkurrenzkampf in der Mannschaft. Das ist sicherlich kein Nachteil.
Jetzt steht erstmal eine, zumindest aus sportlicher Sicht, ruhige Woche, also keine englische Woche, an. Das nächste Spiel steht für den FC Bayern erst am kommenden Samstag auf dem Programm. Dann ist Derby-Time. Der FC Bayern empfängt dann in der Bundesliga in der Allianz Arena zum Bayerischen Derby den 1.FC Nürnberg. Mit der Partie wird dann der Fußball-Jahresendspurt eingeleitet. Fünf Pflichtspiele (vier in der Bundesliga und eins in der Champions League) stehen für den FC Bayern im Kalenderjahr 2018 noch auf dem Programm.

Redakteur

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28. November 2018, 14:51

Nach klarem Sieg im CL-Achtelfinale

War das der Befreiungsschlag? War das die (vorläufige) Rettung für Cheftrainer Niko Kovac? Jedenfalls zeigte der FC Bayern im Champions League-Spiel gegen Benfica Lissabon ein anderes, besseres Gesicht als ein paar Tage zuvor gegen Fortuna Düsseldorf.
Der FC Bayern siegte gegen die Portugiesen klar mit 5:1 in der Allianz Arena und hat sich damit vorzeitig für das Achtelfinale in der Champions League qualifiziert.
Bein FC Bayern fehlten neben den längerfristigen Ausfällen Corentin Tolisso, Thiago, James Rodriguez und Kingsley Coman auch Serge Gnabry (angeschlagen) und Mats Hummels (krank).
Dennoch dominierte der FC Bayern, angeführt von einem bärenstarken Arjen Robben, die Partie vom Anpfiff weg. Es wirkte fast so, als ob die Mannschaft den Frust der letzten Spiele wegballern wollte.
Erst vergab Arjen Robben noch eine Gelegenheit, aber kurz darauf hämmerte er den Ball zur frühen Führung für den FC Bayern ins Tor. Das gab zusätzliche Sicherheit. Der FC Bayern versuchte nachzulegen, aber zunächst vergaben Franck Ribery, Robert Lewandowski und wieder Robben noch Möglichkeiten. Doch dann klingelte es zum zweiten mal im Kasten von Benfica. Und wieder traf Arjen Robben. 2:0 für den FC Bayern. Der FC Bayern schaltete nun keinen Gang zurück, im Gegenteil. Erst vergab Thomas Müller eine gute Gelegenheit, doch kurz darauf machte es Lewandowski besser und traf zum 3:0. Damit war das Spiel eigentlich schon durch. Klare 3:0-Pausenführung für den FC Bayern.
Die zweite Hälfte begann dann nicht so gut. Schon nach wenigen Sekunden nach dem Wiederanpfiff lag der Ball plötzlich im Bayern-Tor. Gedson traf für Benfica. Diesmal ließ sich der FC Bayern aber nicht aus der Ruhe bringen und schlug kurz darauf zurück. Robert Lewandowski traf zum 4:1 und stellte den alten Abstand schnell wieder her. Der FC Bayern kontrollierte weiter die Partie und hatte durch Ribery, Leon Goretzka und Robben weitere Möglichkeiten. Schließlich legte Ribery noch nach und traf auch noch ins Tor. 5:1 für den FC Bayern. Der FC Bayern schaukelte dann die Partie souverän über die Runden und gewann am Ende hoch verdient mit 5:1 gegen Benfica Lissabon.
Es war eine starke Vorstellung des FC Bayern. Bleibt zu hoffen, dass das keine Eintagsfliege war, sondern dass das jetzt hoffentlich der Startschuß für einen guten Jahresendspurt ist. Denn gerade in der Bundesliga darf sich der FC Bayern bis Weihnachten eigentlich keinen Schnitzer mehr erlauben.
Durch den Sieg gegen Benfica Lissabon hat sich der FC Bayern bereits vorzeitig für das Achtelfinale in der Champions League qualifiziert und auch die Tabellenführung in seiner Champions League-Gruppe verteidigt. Der FC Bayern liegt mit 13 Punkten zwei Punkte vor Verfolger Ajax Amsterdam, dass im anderen Spiel in der Bayern-Gruppe auswärts bei AEK Athen mit 2:0 gewann. Somit würde dem FC Bayern in der übernächsten Woche am letzten Gruppenspieltag in Amsterdam bereits ein Unentschieden zum Gruppensieg reichen.
Für den FC Bayern geht es am kommenden Samstag aber erstmal in der Bundesliga weiter. Dann steht das schwere Auswärtsspiel bei Werder Bremen auf dem Programm. Für den FC Bayern geht es dann darum den Kontakt zur Spitze in der Bundesliga-Tabelle nicht vollkommen abreissen zu lassen. Der FC Bayern sollte dann den Schwung aus dem Benfica-Spiel mit nach Bremen nehmen, ansonsten wird es da noch schwerer als es ohnehin schon werden wird. Durch den Sieg gegen Benfica Lissabon kann auch erstmal Niko Kovac durch atmen, aber diese Leistung muß in den nächsten Spielen bestätigt werden, ansonsten wird es wohl weiter Diskussionen um Kovac geben. Mit einem Spiel ist noch nicht alles gut, zumal das Benfica-Spiel ja keine Auswirkungen auf die Bundesliga-Tabelle hat. In der Bundesliga helfen dem FC Bayern und Niko Kovac im Moment nur Siege.
Eine Pleite in Bremen und man wäre wieder da, wo man vor dem Benfica-Spiel war.

Redakteur

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26. November 2018, 09:18

Blamage gegen Düsseldorf - Wann muß Kovac gehen?

Das Maß ist endgültig voll. Jetzt sollte auch der letzte gesehen haben, dass Niko Kovac nicht der richtige Trainer für den FC Bayern ist. Die Meisterschaft ist endgültig verspielt, die Mannschaft ist in einem desolaten Zustand und es ist keine Besserung in Sicht. Der FC Bayern muß jetzt endlich die Reißleine ziehen. Ab jetzt geht es nur noch um Schadensbegrenzung.
Gegen Aufsteiger und Abstiegskandidat Fortuna Düsseldorf reichte es trotz 2:0- und 3:1-Führung in der heimischen Allianz Arena nur zu einem dürftigen 3:3-Unentschieden.
Der normal so heimstarke FC Bayern hat keines seiner letzten vier Heimspiele in der Bundesliga gewonnen, hat nur zwei der letzten acht Bundesligaspiele gewonnen, liegt neun Punkte hinter der Tabellenspitze zurück und hat nach 12 Ligaspielen schon 17 Gegentore kassiert. Das sind die Zahlen des Grauens. Das ist nicht der FC Bayern der letzten Jahre. In der letzten Saison wurde der FC Bayern noch überlegen Deutscher Meister und wo steht der FC Bayern nur ein paar Monate später? Am Abgrund !
Mit Niko Kovac als Trainer ist sogar die Qualifikation für die Champions League in höchster Gefahr. Es MUSS jetzt reagiert und gehandelt werden, aber für die Meisterschaft ist es eh schon zu spät. Kovac hätte bereits spätestens nach dem 1:1 daheim gegen den SC Freiburg entlassen werden müssen. Aber man macht mit Kovac munter weiter, obwohl weit und breit keine Besserung in Sicht ist. Worauf wird noch gewartet? Bis der FC Bayern im Mittelfeld der Tabelle verschwunden ist? Es droht die schlechteste Saison des FC Bayern seit Jahrzehnten zu werden.
Gegen Fortuna Düsseldorf fiel neben den länger verletzten Corentin Tolisso, Thiago und James Rodriguez auch noch Serge Gnabry aus, der einzige Lichtblick der letzten Wochen. Kingsley Coman ist zwar wieder im Training, stand gegen Düsseldorf aber noch nicht im Kader. Unverständlich ist, dass Arjen Robben, obwohl er wieder fit ist und neben Coman auch noch Gnabry ausfiel, zunächst nur auf der Bank saß. Er wurde erst spät in der zweiten Halbzeit für Franck Ribery eingewechselt. Auch Mats Hummels saß nur auf der Bank und kam erst kurz vor Schluß in die Partie.
Die erste Gelegenheit hatten zunächst die Düsseldorfer durch Lukebakio, aber danach übernahm der FC Bayern mehr und mehr die Kontrolle in der Partie. Und so dauerte es nicht lange lange bis der FC Bayern in Führung ging. Niklas Süle traf zum 1:0 für den FC Bayern. Und der FC Bayern legte nach. Nur kurz darauf erhöhte Thomas Müller auf 2:0 für den FC Bayern. Alles deutete jetzt auf ein geruhsames Spiel hin. Klare Führung und der FC Bayern klar überlegen. Robert Lewandowski hätte dann den Sack bereits zumachen können, aber vergab das dritte Tor. Langsam aber ließ der Druck des FC Bayern nach und das wurde prompt bestraft. Kurz vor der Pause erzielte Lukebakio wie aus dem Nichts den Anschlußtreffer, da sah die Bayern-Abwehr peinlich aus. So ging es nur mit einem 2:1 für den FC Bayern in die Halbzeit.
Auch nach dem Wechsel dominierte der FC Bayern klar das Spielgeschehen und wurde belohnt. Thomas Müller mit seinem zweiten Tor traf zum 3:1 für den FC Bayern. Damit war eigentlich alles klar, zumindest beim FC Bayern der letzten Jahre. Aber nicht so unter Niko Kovac. Unerklärlich, dass der FC Bayern die Düsseldorfer wieder ins Spiel brachte. Zunächst vergab noch Fink eine gute Gelegenheit für die Düsseldorfer, das hätte eigentlich eine Warnung sein müssen. Was dann aber passierte spottet jeder Beschreibung. Bei 3:1-Führung des FC Bayern ein Befreiungsschlag der Düsseldorfer, Lukebakio ist durch, rennt alleine aufs Bayern-Tor zu und macht das 3:2. Plötzlich waren die Düsseldorfer wieder im Spiel. Und man konnte ahnen, was da noch kommen sollte. Der FC Bayern suchte zwar die Entscheidung, fand sie aber nicht. Kurz vor Schluß hätte Lewandowski das vierte Tor für den FC Bayern machen müssen, vergab aber kläglich. Und so geschah das Unfassbare. In der Nachspielzeit bei 3:2-Führung alle Bayern-Spieler aufgerückt, anstatt den Vorsprung zu halten, erneut ein Befreiungsschlag der Düsseldorfer, erneut ist Lukebakio frei durch und läuft fast von der Mittellinie alleine aufs Bayern-Tor zu, Manuel Neuer im Bayern-Tor kommt nicht raus, hätte er besser getan, und der Ball landete im Tor. 3:3. Kurz danach war Schluß. Praktisch in der letzten Sekunde einen sicheren Sieg leichtfertig aus der Hand gegeben. Unglaublich.
Natürlich war der Punkt für Fortuna Düsseldorf mehr als glücklich und unverdient. Wer aber, wie der FC Bayern, derartige Abwehrpatzer macht und ein 3:2 in der Nachspielzeit nicht absichert, sondern sich sogar noch auskontern läßt, muß sich nicht wundern.
Zwar hat der FC Bayern einige Verletzungsprobleme, aber auch die Mannschaft, die gegen Fortuna Düsseldorf auf dem Platz stand, muß einen Gegner wie z.B. den SC Freiburg oder Fortuna Düsseldorf, erst recht im eigenen Stadion, klar besiegen. Alles andere ist blamabel.
In drei der letzten vier Heimspiele in der Bundesliga, gegen den FC Augsburg, den SC Freiburg und Fortuna Düsseldorf, verspielte der FC Bayern durch späte Gegentore den Sieg. Das ist einfach nur unfassbar. Das sind sechs Punkte, die jetzt fehlen. Nimmt man das Spiel in Dortmund noch dazu, hat der FC Bayern in dieser Saison in der Bundesliga in vier Spielen trotz Führung nicht gewonnen. Auch das kennt man eigentlich nicht vom FC Bayern. Diese Saison scheint aber alles anders zu sein.
In der Bundesliga-Tabelle liegt der FC Bayern als Tabellenfünfter bereits jetzt neun Punkte hinter Tabellenführer Borussia Dortmund und selbst der Tabellenzweite, Borussia Mönchengladbach, ist bereits fünf Punkte weg. Und von hinten drücken die TSG Hoffenheim, Werder Bremen, der nächste Bundesliga-Gegner des FC Bayern, und Hertha BSC Berlin.
Die Meisterschaft hat der FC Bayern jetzt eh schon verspielt, aber selbst die Qualifikation für den internationalen Wettbewerb ist in höchster Gefahr. Es droht eine Katastrophensaison.
Mit Niko Kovac als Cheftrainer ist keine Besserung in Sicht und auch nicht zu erwarten. Es muß jetzt schnell ein neuer und zwar erfahrener Trainer her, auch um neue Reizpunkte und neue Impulse zu setzen, denn so darf es nicht weiter gehen. Der FC Bayern hätte längst die Reißleine ziehen müssen, jetzt geht es nur noch um Schadensbegrenzung. Zwar ist auch mit einem neuen Trainer nicht gesichert, dass es sofort besser wird, aber die Option als letzte Hoffnung und Möglichkeit muß jetzt gezogen werden.
Der FC Bayern sollte alles daran setzen entweder Arsene Wenger oder Zinedine Zidane nach München zu holen. Das sind beides zwei erfahrene und erfolgreiche Trainer, die eine ganz andere Vita haben, als ein Niko Kovac.
Für den FC Bayern geht es bereits morgen am Dienstag weiter. Dann empfängt der FC Bayern in der Allianz Arena in der Champions League Benfica Lissabon. Da wird wohl Niko Kovac noch auf der Bayern-Bank sitzen. Nach einem weiteren Spiel ohne Sieg darf es mit Niko Kovac als Bayern-Trainer definitiv nicht weiter gehen.

Redakteur

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12. November 2018, 16:05

Meisterzug abgefahren...trotzdem weiter mit Kovac

Wann reagiert endlich der Verein in Sachen Trainerposten? Es ist genauso gekommen, wie man es befürchten mußte. Pleite in Dortmund (wenn auch unglücklich und unverdient, auch wegen einer grottenschlechten Schiedsrichterleistung, aber am Ende zählt nur das Ergebnis), sieben Punkte Rückstand auf Borussia Dortmund und nur noch ein beschämender fünfter Platz in der Bundesliga-Tabelle. Trotzdem geht es munter weiter mit Niko Kovac als Bayern-Trainer. Letztes Jahr, als Carlo Ancelotti beim FC Bayern entlassen wurde, stand der FC Bayern bei weitem nicht so schlecht da und Ancelotti ist, im Gegensatz zu Kovac, ein international erfolgreicher Trainer. Unglaublich. Soll es mit Kovac in den sportlichen Abgrund gehen? Will man sogar die Qualifikation für die Champions League riskieren? Von der Meisterschaft braucht man nach der Niederlage in Dortmund gar nicht mehr sprechen, der Zug ist wohl abgefahren.
Es wird immer deutlicher, dass es wahrscheinlich mit Kovac genauso im Fiasko enden wird wie in der Saison 2008/09 mit Jürgen Klinsmann.
Beim FC Bayern fehlten in Dortmund Kingsley Coman, Corentin Tolisso, Thiago und Arjen Robben verletzt. Bei den Dortmundern stand Ex-Bayern-Spieler Mario Götze in der Startformation.
Die erste Halbzeit im German Clasico dominierte eindeutig der FC Bayern, der die Dortmunder phasenweise an die Wand spielte. Zwar hatten die Dortmunder die erste gute Gelegenheit durch Reus in der Anfangsphase, es blieb aber die einzige nennenswerte gefährliche Aktion der Dortmunder vor dem Bayern-Tor in der ersten Halbzeit. Ansonsten spielte in den ersten 45 Minuten eigentlich nur der FC Bayern, der seine ersten beiden nennenswerten Möglichkeiten in Person von Franck Ribery, der insgesamt ein starkes Spiel machte, vergab. Doch dann war der Ball drin. Robert Lewandowski traf zur verdienten Bayern-Führung. Erneut war es Ribery, der dann die nächste Gelegenheit für den FC Bayern vergab um die Führung auszubauen. Von den Dortmundern war offensiv schon lange nichts mehr zu sehen. So ging es mit einer hochverdienten 1:0-Führung für den FC Bayern in die Pause.
Kurz nach der Pause gab es dann, wie aus dem Nichts, Strafstoß für Borussia Dortmund. Reus legte den Ball im Strafraum an dem herauseilenden Manuel Neuer vorbei, der Ball rollte sogar vom Tor weg und Reus fiel über Neuer. Vorsichtig ausgedrückt war das ein herausgeholter Strafstoß, aber sicher kein Foul von Neuer. Es war eine Fehlentscheidung. Der Schiedsrichter machte in dem Spiel eh eine unglückliche Figur. Bereits in der ersten Halbzeit hätte es einen, vielleicht sogar zwei Strafstöße für den FC Bayern geben müssen.
Reus verwandelte dann den Strafstoß zum glücklichen Ausgleich für Borussia Dortmund. Der FC Bayern schlug aber zurück. Nur wenige Minuten später traf erneut Robert Lewandowski. 2:1 für den FC Bayern. Die Dortmunder reagierten wütend und vergaben zunächst zwei gute Gelegenheiten durch Reus und Alcacer, eher dann doch erneut Reus zum 2:2 traf. Der FC Bayern war aber nicht geschockt und suchte wieder den Vorwärtsgang und wurde bitter bestraft. Im gegnerischen Stadion ließ sich der FC Bayern auskontern und Alcacer traf zum 3:2 für die Dortmunder.
In der Schlußphase standen die Dortmunder dann nur noch hinten drin und der FC Bayern lief an und versuchte noch alles um wenigstens noch zum Ausgleich zu kommen. Die Dortmunder wurden am eigenen Strafraum förmlich eingeschnürt und konnten sich teilweise nur durch Befreiungsschläge helfen. Und dann weit in der Nachspielzeit traf dann doch noch wieder Lewandowski. 3:3? Leider nein. Lewandowski stand hauchdünn im Abseits. Ein paar Zentimeter fehlten zum hochverdienten Ausgleich. Kurz darauf war Schluß. Es sollte halt nicht sein. Bis auf ca. 20 Minuten, zwischen dem 1:2 und 3:2, war der FC Bayern die klar Spiel bestimmende und klar bessere Mannschaft und hätte mindestens einen Punkt, wenn nicht sogar drei Punkte verdient gehabt. Fakt ist jedenfalls, dass die bessere Mannschaft das Spiel nicht gewonnen hatte. Der FC Bayern hatte das Spiel in Dortmund unglücklich und unverdient verloren.
Unverständlich ist, dass Kovac in der Schlußphase Renato Sanches eingewechselt hatte, von dem eh nicht viel zu erwarten ist, und dafür einen Mann wie James Rodriguez 90 Minuten auf der Bank ließ. Das geht nun gar nicht.
Aber das Jammern nützt nichts, der FC Bayern hat derzeit das Spielglück nicht auf seiner Seite. Gegen den FC Augsburg und gegen den SC Freiburg kassierte der FC Bayern kurz vor Schluß jeweils den Ausgleich und in Dortmund war es beim Tor von Lewandowski in der Nachspielzeit knapp Abseits. Aber Fußball ist ein Ergebnissport und am Ende des Tages zählt nur das nackte Ergebnis. Da interessiert hinterher nicht die Leistung und auch nicht, ob man Glück oder Pech hatte. Und die Ergebnisse stimmen, gerade in der Bundesliga, beim FC Bayern seit Wochen nur bedingt. Nur zwei Siege in den letzten sieben Bundesligaspielen sind für die Ansprüche und der Mannschaft des FC Bayern eindeutig zu wenig.
Durch die Niederlage in Dortmund rutschte der FC Bayern in der Bundesliga-Tabelle auf den fünften Platz ab, das würde am Ende der Saison nur für die Europa League reichen. Sieben Punkte liegt der FC Bayern jetzt hinter Tabellenführer Borussia Dortmund und sogar Eintracht Frankfurt steht jetzt in der Tabelle vor dem FC Bayern. Das ist schon peinlich. Und von hinten drücken die starken Hoffenheimer, die nur einen Punkt hinter dem FC Bayern liegen.
Die Meisterschaft ist nach der Niederlage in Dortmund bereits am 11.Spieltag wohl verspielt und selbst die Qualifikation für die Champions League ist angesichts der starken Konkurrenz in höchster Gefahr.
Aber beim FC Bayern hält man weiter an Niko Kovac fest, obwohl doch jeder sehen sollte, dass es mit Kovac nichts werden wird. Außer den zu Saisonbeginn gewonnenen DFL-Supercup wird es in dieser Saison wohl eine titellose Saison geben, der siebte Meistertitel in Folge ist in weiter Ferne.
In dieser Saison geht es für den FC Bayern ab jetzt nur noch um Schadensbegrenzung. Ob Kovac dafür der richtige Mann ist, ist zweifelhaft.
Wenn diese Saison nicht vollends den Bach runter gehen soll, dann muß jetzt ein neuer Trainer her, am besten ein international erfahrener Toptrainer, der schon einiges vorweisen kann, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen und um neue Impulse in der Mannschaft zu setzen. Ansonsten droht diese Saison in einem beim FC Bayern selten gesehenen Debakel zu enden.
Jetzt ist erstmal Länderspielpause. Nach der Länderspielpause geht es für den FC Bayern am 24.November 2018 in der Bundesliga mit einem Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf weiter.
Die Länderspielpause wäre der ideale Zeitpunkt um auf dem Trainerposten etwas zu ändern, aber in Sachen Meisterschaft ist es eh zu spät. Der Zug ist seit der Niederlage in Dortmund abgefahren.

Redakteur

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08. November 2018, 14:52

Borussia Dortmund nicht überzeugender als der FC Bayern

Am kommenden Samstag steht in der Fußball-Bundesliga das absolute Topspiel auf dem Programm. Borussia Dortmund gegen den FC Bayern. Tabellenführer gegen Titelverteidiger.
Vier Punkte liegt Borussia Dortmund aktuell vor dem FC Bayern. Nur vier Punkte, aber wenn man so die Medien verfolgt, dann könnte man meinen, dass es nicht vier, sondern 20 Punkte wären.
Sicher spielt der FC Bayern aktuell nicht seinen besten Fußball, aber die Berichterstattung in weiten Teilen der Medien über den FC Bayern ist unseriös und wird schlechter dargestellt als es ist. Auch wir hatten schon Niko Kovac und die zuletzt gezeigten Leistungen des FC Bayern kritisiert, waren aber immer bemüht um Sachlichkeit. Eine Sachlichkeit, die in weiten Teilen der Medien nicht vorhanden ist. Vor allem wird mit zweierlei Maß gemessen.
Wenn der FC Bayern kein Feuerwerk abbrennt und "nur" sicher ein Spiel gewinnt, dann heißt es Arbeitssieg und oft wird noch "glanzlos" hinzugefügt.
Aber bei den Dortmundern wird auf der anderen Seite nahezu jeder Sieg gefeiert wie ach so toll wie die doch spielen. Aber wirklich überzeugen konnten die Dortmunder in dieser Saison bisher nur selten. Die Dortmunder haben zwar ein paar Tore mehr geschossen, als der FC Bayern, aber ein überaus glückliches 4:3 der Dortmunder gegen den FC Augsburg wird gefeiert, während ein 2:1 oder 3:1 des FC Bayern noch kritisiert wird.
Diese Leute sind entweder BVB-Fan, Bayern-Hasser oder haben schlichtweg keine Ahnung vom Fußball.
In welchen Spielen hatten die Dortmunder in dieser Saison denn bisher überzeugt? In Hannover und in Hoffenheim waren die ganz schwach und holten Remis. In Leverkusen wurden die Dortmunder über eine Halbzeit nahezu an die Wand gespielt und hätten 0:3 zurück liegen müssen. Erst als die Kräfte der Leverkusener nachließen kam Dortmund auf und drehte noch das Spiel. Zuletzt in Wolfsburg beim 1:0 waren die Dortmunder auch schlecht und gewannen unverdient. Einzig in Stuttgart, gegen aber einen desolaten Gegner, konnten sie etwas überzeugen.
In den Heimspielen bei deren Siegen gegen Leipzig und Frankfurt spielten die Dortmunder lange schwach, gegen Leipzig waren sie nicht die bessere Mannschaft. Gegen den FC Augsburg gewannen die Dortmunder glücklich und unverdient durch ein Glückstor in der Nachspielzeit, gegen Hertha BSC auch keine gute Leistung beim Remis, nur beim 7:0 gegen den 1.FC Nürnberg konnten sie überzeugen, allerdings gegen einen schwachen Gegner, der sich mehr oder weniger kampflos ergab.
In der Champions League waren die Dortmunder beim 1:0-Sieg in Brügge schwach, bei den Heimsiegen gegen Monaco und Atletico Madrid zwar überzeugender, hatten aber gerade gegen Atletico das Spielglück auf ihrer Seite. Und in Madrid bei Atletico wurden die Dortmunder vorgeführt. Scheint aber in den Medien kaum einen zu interessieren.
Und im DFB-Pokal kamen die Dortmunder gegen zwei Zweitligisten jeweils mit viel Glück und Dusel eine Runde weiter, gegen Union Berlin erst durch einen Strafstoß kurz vor Schluß in der Verlängerung.
Die Dortmunder konnten in dieser Saison bisher in vielleicht drei oder vier Spielen überzeugen, ansonsten waren es glanzlose Spiele der Dortmunder, in denen sie oft viel Glück hatten.
Damit hatten die Dortmunder in dieser Saison in nicht mehr Spielen überzeugt als der FC Bayern, ganz im Gegenteil.
Man kann den Eindruck haben, dass viele Medien versuchen die Dortmunder zum Meistertitel zu schreiben oder zu reden. Es muß für viele scheinbar unerträglich sein, dass der FC Bayern sechs mal in Folge Deutscher Meister wurde und ein siebtes mal wollen wohl viele Medien nicht haben, deshalb hacken die scheinbar mittlerweile nach nahezu jedem Spiel auf dem FC Bayern herum. Sichere und souveräne Siege werden beim FC Bayern als "glanzlos" dargestellt, während die Dortmunder nach nahezu jedem Sieg gefeiert werden. Das ist unseriöser und schlechter Journalismus, den viele Schreiberlinge und viele Medien an den Tag legen. Und Ahnung vom FC Bayern und vom Fußball haben von den Herrschaften eh die wenigsten.
Viele Medien bringen Unruhe in den Verein, ob bewußt oder unbewußt sei mal dahin gestellt. Borussia Dortmund zeigte unter dem Strich in dieser Saison bisher keine bessere Leistungen als der FC Bayern, wird aber gefeiert, während der FC Bayern seit Wochen nur kritisiert wird, selbst nach Siegen.
Man kann nur hoffen, dass der FC Bayern am kommenden Samstag in Dortmund die passende Antwort auf dem Platz gibt und die unverfrorenen Schreiberlinge und Medien, die viel Stuss von sich geben, zum Schweigen bringt.

Redakteur

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08. November 2018, 13:58

Souveräner Sieg gegen Athen

Der FC Bayern kann doch noch zu Hause gewinnen. Nach zuvor wettbewerbsübergreifend vier Heimspielen ohne Sieg gewann der FC Bayern in der Champions League gegen AEK Athen souverän mit 2:0 und machte einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale.
Neben den länger verletzten Spielern Corentin Tolisso, Kingsley Coman und Thiago fiel gegen Athen auch noch Arjen Robben angeschlagen aus. Niklas Süle und James Rodriguez saßen 90 Minuten auf der Bank. Dafür standen wieder Mats Hummels und Thomas Müller in der Startformation. Joshua Kimmich spielte wieder hinten auf seiner Stammposition und Javier Martinez spielte im defensiven Mittelfeld, so wie sich das gehört. Auch Leon Goretzka und Franck Ribery spielten von Beginn an.
Der FC Bayern hatte das Spiel eigentlich über die kompletten 90 Minuten klar im Griff und dominierte Ball und Gegner. Nur ganz zu Anfang mußte man einmal kurz durch atmen, als Lampropoulos für Athen die erste Torchance vergab. Es sollte aber die einzige nennenswerte Offensivaktion von AEK Athen in den kompletten 90 Minuten bleiben. Ansonsten diktierte der FC Bayern klar die Partie. Dennoch tat sich der FC Bayern selbst schwer zu guten Torgelegenheiten zu kommen, weil der Gegner, wie es die meisten Gegner in der Allianz Arena tun, sich hinten am eigenen Strafraum verbarrikadierten. Da ist es nicht leicht durch zu kommen. Leon Goretzka hatte dann die erste Gelegenheit für den FC Bayern. Es gab dann Strafstoß für den FC Bayern. Der Athener Cosic foulte im Strafraum von AEK Athen eindeutig Robert Lewandowski. Klare Sache. Lewandowski trat selbst an und verwandelte zur wichtigen Führung für den FC Bayern. Ansonsten vergab noch Thomas Müller eine Gelegenheit für den FC Bayern. So ging es mit einer 1:0-Führung für den FC Bayern in die Halbzeit.
Nach dem Wechsel legte der FC Bayern einen Zahn zu und kam dann auch vermehrt zu Gelegenheiten. Aber Goretzka und Lewandowski brachten den Ball nicht im Tor unter. Der FC Bayern hatte alles im Griff und sorgte dann für die Entscheidung. Erneut traf Robert Lewandowski und erzielte das vorentscheidende 2:0 für den FC Bayern. Von AEK Athen kam offensiv weiterhin nichts nennenswertes und so versäumte es der FC Bayern einen höheren Sieg heraus zu spielen, denn Serge Gnabry vergab noch eine Gelegenheit und der Athener Bakakis traf noch die Latte des eigenen Athener Gehäuses.
So blieb es am Ende beim souveränen und ungefährdeten 2:0-Sieg des FC Bayern. Der Sieg hätte aber eigentlich höher ausfallen müssen.
Es war sicher keine Gala, aber das kann man gegen derart defensive Gegner wohl kaum erwarten. Es war ein sicherer und hochverdienter Sieg und nur das zählt.
Durch den Sieg gegen AEK Athen hat der FC Bayern einen großen Schritt Richtung Achtelfinale gemacht und die Tabellenführung in seiner Gruppe übernommen, denn im anderen Spiel der Bayern-Gruppe trennten sich Benfica Lissabon und Ajax Amsterdam mit 1:1.
Der FC Bayern führt jetzt mit zehn Punkten seine Gruppe mit zwei Punkten Vorsprung vor Ajax Amsterdam und sechs Punkten Vorsprung vor Benfica Lissabon an.
Im nächsten Champions League-Spiel, daheim gegen Benfica Lissabon, könnte sich der FC Bayern sogar eine Niederlage mit einem Tor unterschied erlauben und würde dennoch das Achtelfinale erreichen.
Am kommenden Samstag steht aber erstmal das absolute Topspiel in der Bundesliga bei Tabellenführer Borussia Dortmund auf dem Programm. Vier Punkte liegt der FC Bayern hinter den Dortmundern. Eine Niederlage darf sich der FC Bayern nicht erlauben, ansonsten wäre der Meisterzug wohl abgefahren. Bleibt zu hoffen, dass der souveräne Sieg gegen AEK Athen dem FC Bayern wieder etwas mehr Selbstvertrauen bringt um in Dortmund bestehen zu können.

Redakteur

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05. November 2018, 16:17

Spielerischer Offenbarungseid - Wie lange noch mit Kovac ?

Wie lange muß man dieses Gegurke noch ertragen? Nach zuletzt vier Siegen in Folge, wo man dachte man hätte die Kurve gekriegt, obwohl spielerisch auch nicht alles Gold war, was glänzte, gab es gegen den SC Freiburg nur ein 1:1 in der Allianz Arena, wobei der FC Bayern eine Führung und leichtfertig zwei Punkte herschenkte. Spielerisch war die Leistung gegen den SC Freiburg ein Offenbarungseid. Das deutete sich bereits im Pokalspiel gegen den SV Rödinghausen an und fand gegen die Freiburger auf erschreckende Art und Weise seine Fortsetzung. So ideenlos und spierlerisch schwach hat man den FC Bayern wohl seit Jahren oder gar Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Und dafür ist der Trainer verantwortlich. Es ist keine Weiterentwicklung der Spieler erkennbar, ganz im Gegenteil. Die Spieler wirken lustlos und ideenlos. Es scheint auch an der Einstellung zu mangeln. Alles Punkte, für die der Trainer die Verantwortung trägt. Dazu kam eine äusserst merkwürdige Aufstellung gegen den SC Freiburg hinzu.
Verletzt fehlten Corentin Tolisso, Kingsley Coman und Thiago. Für Thiago spielte Joshua Kimmich im defensiven Mittelfeld. Die Leistung von Kimmich war unterirdisch schlecht. Warum spielte Kimmich im defensiven Mittelfeld und Rafinha auf der eigentlichen Kimmich-Position? Javier Martinez saß 90 Minuten auf der Bank. Martinez hätte im defensiven Mittelfeld spielen müssen und Kimmich auf seiner Stammposition. Spätestens zur zweiten Halbzeit hätte Kovac umstellen müssen, aber er ließ es einfach laufen.
Auch Mats Hummels, Franck Ribery und Thomas Müller saßen u.a. zunächst auf der Bank. Hummels kam gar nicht zum Einsatz und Ribery und Müller wurden erst im Verlauf der zweiten Halbzeit eingewechselt.
In der Startelf stand stattdessen Renato Sanches, der nahezu ein Totalausfall war. Allerdings funktionierte die gesamte Mannschaft nicht. Der FC Bayern war zwar klar feldüberlegen, konnte sich aber in der ersten Halbzeit nur zwei ernsthafte Torgelegenheiten erspielen. Einmal vergab Robert Lewandowski kläglich und dann hatte noch Arjen Robben eine gute Gelegenheit. Das wars. Das ist mehr als dürftig gegen einen Gegner wie den SC Freiburg, der nur hinten drin stand und offensiv gar nichts zu bieten hatte.
Auch nach der Pause änderte sich nicht viel. Zwar hatte dann James Rodriguez zwei Möglichkeiten, aber ansonsten tat sich der FC Bayern weiter sehr schwer zu Torchancen zu kommen. Es fehlte an allem, an Laufbereitschaft, an Tempo, an Ideen. Aus dem Mittelfeld kam fast nichts, Thiago wurde schmerzlich vermisst und Martinez saß nur auf der Bank.
In der Schlußphase hatte dann Serge Gnabry seinen großen Auftritt. Durch eine tolle Einzelaktion brachte er den FC Bayern doch noch in Führung. Es war das erste Pflichtspieltor im Trikot des FC Bayern für Gnabry. Nun konnte man denken, dass sich der FC Bayern wenigstens noch zu einem Arbeitssieg wurschteln würde, aber selbst das machten die Herren dann kurz vor Schluß kaputt. Die Abwehr mal wieder nicht energisch genug und so konnte Höler für die Freiburger noch ausgleichen. Es war der erste und einzige nennenswerte Schuß des SC Freiburg, der auf das Bayern-Tor ging. Unglaublich. Bei dem 1:1 blieb es dann. Natürlich ist der Punkt für den SC Freiburg absolut glücklich und unverdient, denn die Freiburger traten über 90 Minuten offensiv kaum in Erscheinung, aber der FC Bayern hat es sich aufgrund seiner pomadigen Spielweise selbst zuzuschreiben und wurde für seinen spierlerischen Offenbarungseid knallhart bestraft.
Durch das Unentschieden gegen den SC Freiburg fiel der FC Bayern in der Bundesliga-Tabelle auf den dritten Platz zurück und hat jetzt wieder vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund.
Vier Pflichtheimspiele konnte der FC Bayern mittlerweile in Folge nicht gewinnen. Das ist nicht der FC Bayern, den man aus den letzten Jahren kennt. Man muß sich fragen, wie lange Niko Kovac als Bayern-Trainer noch zu halten ist. Letzte Saison wurde Carlo Ancelotti entlassen, obwohl die Leistungen nicht annähernd so desolat waren, wie jetzt schon häufiger unter Kovac.
Es ist auch keine Besserung in Sicht. Da kann doch innerhalb der Mannschaft etwas nicht stimmen, denn das Fußballspielen werden die Spieler wohl kaum verlernt haben.
Man muß jetzt endlich die Reißleine ziehen, bevor es zu spät ist. Am kommenden Samstag spielt der FC Bayern in der Bundesliga bei Borussia Dortmund. Da kann einem Angst und Bange werden. Eine Niederlage in Dortmund, wovon man leider ausgehen muß, und der FC Bayern hätte bereits sieben Punkte Rückstand. Dann wäre für den FC Bayern der Titelkampf wohl bereits nach dem 11.Spieltag zu Ende. Denn sieben Punkte würde der FC Bayern, vor allem in der aktuellen Verfassung, wohl kaum aufholen.
Folgen die Spieler noch Kovac? Hat Kovac den nötigen Respekt und Rückhalt unter den Spielern? Leise Zweifel kommen auf, wenn man den FC Bayern auf dem Platz sieht. Da waren ja selbst in der Saison 2008/09 unter Jürgen Klinsmann die Leistungen besser und das endete damals im Fiasko.
Niko Kovac ist sicherlich ein sympathischer Mensch, aber der FC Bayern ist scheinbar eine Nummer zu groß für ihn.
Drei Toptrainer wären möglicherweise zu haben, die den FC Bayern wieder auf den richtigen Weg führen könnten:
1.) Ralph Hasenhüttl. Spricht deutsch und ließ mit RB Leipzig attraktiven Offensivfußball spielen.
2.) Arsene Wenger. Spricht deutsch. Ist Franzose und wäre vielleicht der ideale Ansprechpartner für unsere Franzosen im Team, für Tolisso, Coman und Ribery. Wenger arbeitete jahrelang in England beim FC Arsenal erfolgreich und weiß wie man mit Topstars umgehen muß.
3.) Zinedine Zidane. Gewann als Trainer von Real Madrid dreimal in Folge die Champions League. Und wer einen Christiano Ronaldo im Griff hatte, müsste eigentlich auch die Bayern-Spieler im Griff haben.
Einer dieser drei Trainer sollte der nächste Trainer des FC Bayern werden. Auf jeden Fall muß der FC Bayern auf der Trainerposition jetzt schnell reagieren, bevor es zu spät ist. Natürlich sind auch mit einem neuen Trainer nicht gleich Erfolg und Siege garantiert. Aber ein neuer Trainer könnte neue Impulse setzen, dann müßten die Spieler wieder Vollgas geben um sich anzubieten.
Bereits am kommenden Mittwoch geht es für den FC Bayern weiter. Dann in der Champions League gegen AEK Athen. Folgt dann das fünfte Heimspiel in Folge ohne Sieg? Und schließlich vor der nächsten Länderspielpause am kommenden Samstag das Topspiel in Dortmund.
Eigentlich muß der FC Bayern jetzt reagieren. Eine Option wäre Co-Trainer Peter Hermann die nächsten zwei Spiele leiten zu lassen um dann in der Länderspielpause einen neuen Trainer zu präsentieren oder man präsentiert sofort einen Trainer, wenn man denn einen hätte.
Oder man gibt Kovac noch die nächsten zwei Spiele und reagiert gegebenenfalls dann. Das wäre aber zu spät. Eine Niederlage in Dortmund und der Meisterzug wäre für den FC Bayern so gut wie abgefahren.
Der nächste Gegner im DFB-Pokal für den FC Bayern steht mittlerweile fest. Anfang Februar 2019 muß der FC Bayern im Achtelfinale auswärts bei Hertha BSC Berlin antreten. Eine sehr schwere Aufgabe bei heimstarken Berlinern, zumal sich der FC Bayern zuletzt in Berlin recht schwer tat und diese Saison in der Bundesliga bei der Hertha bereits mit 0:2 verloren hatte. Da droht das Aus im DFB-Pokal.
Wie lange hält der FC Bayern noch an Niko Kovac fest?

Redakteur

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